Kirchenvorsteher mit 22 Jahren: Julian Friedrich aus Osterode über seine Motivation nach drei Jahren im Kirchenvorstand

Nachricht 07. Januar 2016

Osterode. Julian Friedrich ist 22 Jahre alt und damit wohl eines der jüngsten Kirchenvorstandsmitglieder der Hannoverschen Landeskirche. „Das wurde mir zumindest damals nach der Wahl gesagt“, erzählt Julian und spielt den Superlativ damit erst einmal herunter.

Als Julian vor drei Jahren gefragt wurde, ob er sich zur Wahl stellen wolle, erschien ihm dies im Grunde als ein logischer und konsequenter Schritt. Seit seiner Konfirmandenzeit engagierte er sich in der Kirchengemeinde St. Marien in Osterode, vorwiegend in der Jugendarbeit und immer mit Freude daran, sich einbringen zu können. „Mir macht es Spaß, mitzuwirken“, erläutert er, außerdem kam die Neugier auf das Unbekannte hinzu, „sich einer Aufgabe zu stellen, die Engagement fordert“.

Er ist froh, dass er seine Ideen für die Jüngeren einbringen und häufig auch umsetzen kann. „Ich sehe mich allerdings eher als einen kleinen Teil des Kirchenvorstands, da andere viel länger dabei sind und somit auch erfahrener“, sagt Julian. Dennoch gehören neben den Lesungen und Fürbitten in der Kirche auch Planungen wie im vergangenen Jahr beispielsweise zum Jubiläum des 500 Jahre alten Altars zu seinen Aufgaben und er kann dabei einiges mitgestalten.

Generell sieht er die Kirche keinesfalls als rückständig an. Zwar brauche es hier und da frischen Wind und vor allem Jugendliche müssten seiner Meinung nach häufiger und stärker eingebunden werden, doch sie dürfe sich auch nicht verbiegen. „Kirche muss Kirche bleiben“, stellt er heraus. 

Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Harzer Land/Christian Dolle

Hinweis

Das ausführliche Portrait von Julian Friedrich lesen Sie am kommenden Mittwoch im Tagesthema  auf unserer Homepage.