Evangelische Jugend fordert friedliche Politik gegen den Terror

Nachricht 01. Dezember 2015
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Hannover (epd). Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) fordert angesichts der weltweiten terroristischen Anschläge politische Maßnahmen, die den Frieden förderten. Dagegen seien kriegerische Aktivitäten "grundsätzlich zu hinterfragen", teilte die Evangelische Jugend mit Sitz in Hannover am Dienstag mit. Gleichzeitig verurteilte der bundesweite Jugendverband die "völlig unzureichende Kontrolle von Waffenexporten".

Gerechtigkeit und Freiheit seien Eckpfeiler einer gesellschaftlichen Ordnung und ermöglichten Menschen ein Leben ohne Gewalt, hieß es. Der Verband fordere deshalb mehr Initiativen, die Ungleichheit entgegenträten, alle gesellschaftlichen Gruppen einbänden und Menschenfeindlichkeit bekämpften. Um Radikalisierung und Gewaltbereitschaft zu verhindern, müssten zivilgesellscha0ftliche Organisationen gestärkt werden.

In der aktuellen gesellschaftlichen Debatte müssten die Fragen der Terrorismus-Prävention strikt getrennt werden von der Diskussion um die Zuwanderung von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Weder verstärkte Kontrollen über das öffentliche Leben noch die Einschränkung des Asylrechts könnten die Sicherheitsproblematik lösen, hieß es.

Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Information: aej

Die aej ist der Zusammenschluss der Evangelischen Jugend in Deutschland. Als Dachorganisation setzt sie sich für die Interessen ihrer derzeit 33 Mitgliedsverbände gegenüber Bundesministerien, gesamtkirchlichen Zusammenschlüssen und internationalen Partnern ein. Die aej vertritt etwa 1,35 Millionen junge Menschen.
 

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