Umweltminister und Regionalbischof pilgern für Klimagerechtigkeit

Nachricht 25. September 2015
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Buxtehude (epd). Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) und der Stader evangelische Regionalbischof Hans Christian Brandy wollen sich an einem bundesweiten ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit beteiligen. Sie liefen an diesem Sonntag nach einer Andacht die niedersächsische Etappe von Buxtehude nach Ahlerstedt mit, teilte am Donnerstag eine Kirchensprecherin mit. "Mit dem Pilgerweg, an dem sich Kirchen aus vielen Ländern beteiligen, möchten wir deutlich machen, wie entscheidend auch in der nationalen Politik der Klimaschutz ist", betonte der leitende Theologe Brandy.

Unter dem Motto "Geht doch!" wollen rund 300 Langzeit-Pilger in zwölf Etappen über rund 1.500 Kilometer bis nach Paris wandern. Wer will, kann auf kurzen Etappen mitpilgern. In Paris treffen sich vom 30. November bis 11. Dezember die Staats- und Regierungschefs zur Weltklimakonferenz.

Startpunkt war am 13. September Flensburg. Weitere Etappen sind nach Buxtehude und Ahlerstedt auch Bremen, Osnabrück, Dortmund, Wuppertal, Bonn, das saarländische Perl und das französische Montmirail. Die Schirmherrschaft übernahmen unter anderen der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und Karin Kortmann, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Bedford-Strohm sagte, der ökumenische Pilgerweg bringe zusammen, was zusammengehöre: "Klimaschutz und globale Gerechtigkeit. Unser Glaube ermutigt uns, dass wir uns beherzt für beides einsetzen." Das gemeinsame Pilgern sei eine Chance, spirituelle Besinnung mit politischem Engagement zu verbinden.

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