Grüne Theologie am Schöpfungstag

Nachricht 17. September 2015

Internationaler Gottesdienst der Marktkirchengemeinde Hannover und des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM)

George Zachariah
Der indische Theologe Dr. George Zachariah. Bild: privat

Hermannsburg. Anlässlich des Ökumenischen Schöpfungstages 2015 laden die Marktkirchengemeinde in Hannover und das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) für Sonntag, 20. September (16. Sonntag nach Trinitatis) um 10:00 Uhr zu einem gemeinsamen Internationalen Gottesdienst mit dem indischen Theologen Dr. George Zachariah in die Marktkirche ein.

George Zachariah ist Dozent am United Theological College im indischen Bangalore und gilt als „Erfinder“ der Green Theology, der Grünen Theologie. Häufig wird der Theologe und Wirtschaftswissenschaftler von Universitäten und kirchlichen Dachorganisationen wie dem Weltkirchenrat zu Vorträgen über die Ethik einer grünen Theologie eingeladen; 2012 arbeitete er zum Beispiel an der Universität Göttingen. Eine seiner jüngsten Publikationen trägt den Titel Gospel in a Groaning World: Climate Injustice and Public Witness (Evangelium in einer stöhnenden Welt: Klima-Ungerechtigkeit und öffentliches Zeugnis)

Das ELM hat Zachariah zum Schöpfungstag 2015 nach Deutschland eingeladen. Im Rahmen seines Besuchs hält er in diesem Gottesdienst die Predigt, die auch gedruckt in deutscher Sprache vorliegt; die Liturgie gestaltet Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann mit weiteren internationalen Gästen.

Der Schöpfungstag, der erstmalig auf dem 2. Ökumensichen Kirchentag in München von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) proklamiert wurde, wird bundesweit von Gemeinden in der Zeit vom 1. September bis 4. Oktober gefeiert. Er soll dem Gebet für die Bewahrung der Schöpfung gewidmet sein und dazu ermutigen, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung einzuüben.

Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen

Das Evangelisch-lutherische Missionswerk

Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) ist Teil eines großen Netzwerkes, das im Verbund mit 23 Kirchen in 19 Ländern arbeitet. Es engagiert sich personell im Austausch von TheologInnen und Entwicklungsfachkräften zwischen evangelischen Kirchen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika und unterstützt Projekte seiner Partner finanziell.