Schwaben können alles - auch Plattdeutsch

Nachricht 07. Juni 2015

'Plattdüütsch in de Kark' auf dem Kirchentag in Stuttgart

DEKT35_Plakatmotiv_Querformat
DEKT-Plakatmotiv

Stuttgart. "Wir können alles - außer Hochdeutsch. Warum sollten wir dann kein Plattdeutsch verstehen?" Mit dieser Äußerung überraschte eine Besucherin die Plattdeutschbeauftragte der Hannoverschen Landeskirche, Pastorin Anita Christians-Albrecht, auf dem Kirchentag in Stuttgart. Sie und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschenkten dort auf dem 'Markt der Möglichkeiten' an ihrem Stand 600 'plattdeutsche Überraschungseier', 500 Holzplaketten mit dem plattdeutschen Motto des Kirchentages wurden ausgegeben und mehr als 1000 Herzen mit plattdeutschen Bibelsprüchen verteilt. Mehr als 2000 kurze und längere Gespräche standen am Ende des Kirchentags zu Buche geführt und 300 Tassen echten Ostfriesentees wurden ausgeschenkt. Auch Kurt Beck, der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, besuchte die 'Plattdüütschen'.

Am Freitag Abend fand dann das plattdeutsche Feierabendmahl, bei dem auch die Bläsergruppe 'kreuz und blech' mitwirkte, im bis auf den letzten Platz besetzten Saal der Melanchthongemeinde in Fellbach statt. "Stuttgart hat uns ermutigt, auch in Zukunft Plattdeutsches auf den Kirchentagen anzubieten", zog Pastorin Christians-Albrecht eine erste Kirchentags-Bilanz.

Arbeitsgemeinschaft "Plattdüütsch in de Kark" Niedersachsen/Bremen