Glückwünsche für neuen sächsischem Bischof Rentzing

Nachricht 30. Mai 2015
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Der Markneukirchner Pfarrer Carsten Rentzing (M.) wird neuer saechsischer Landesbischof. Der 47-jaehrige promovierte Theologe setzte sich am Sonntag (31.05.2015) in einer Stichwahl gegen Landesjugendpfarrer Tobias Bilz durch. Die Synode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens waehlte Rentzing in Dresden mit 40 von 78 gueltigen Stimmen. Bild: epd-Bild/Matthias Rietschel

Der Ratsvorsitzende der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Landesbischof Ralf Meister (Hannover), hat Pfarrer Dr. Carsten Rentzing zur Wahl als Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gratuliert."Sie haben sich als „fröhlichen Lutheraner“ bezeichnet, der für jeden ein offenes Ohr und ein offenes Herz habe. Das ist sicherlich eine gute Voraussetzung, um möglichst viele Menschen auch außerhalb der Kirche gewinnend anzusprechen," schrieb der Hannoversche Landesbischof.

"Unsere Landeskirchen sind seit vielen Jahrzehnten durch eine Partnerschaft verbunden. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen, bei dem die Stärkung der Ortsgemeinden und die demographische Entwicklung wichtige gemeinsame Themen sein werden, " so Meister weiter.

Gratulationen kamen auch von der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD).  Mit dem 47-jährigen Theologen habe die sächsische Landessynode einen Bischof gewählt, der über die Fähigkeit verfüge, "die Frohe Botschaft fröhlich, substanziell und zugleich verständlich zu verkünden", sagte der leitende Bischof der VELKD, Gerhard Ulrich, am Sonntag. Dies sei in einer "Zeit starken Wandels wie heute" für die Kirche von großer Bedeutung.

Rentzing war am Sonntagnachmittag von der Synode in Dresden im sechsten Wahlgang zum neuen sächsischen Landesbischof gewählt worden. Er soll am 29. August in sein neues Amt eingeführt werden. Rentzing folgt auf Bischof Jochen Bohl, der im Sommer in den Ruhestand geht und noch bis November als stellvertretender Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt ist.

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