Diakonie Katastrophenhilfe: Nothilfe nach dem Erdbeben in Nepal läuft an

Nachricht 28. April 2015

Hannover/Berlin, 29.04.2015. Nach dem schweren Erdbeben in Nepal am Samstag ist die Soforthilfe im Katastrophengebiet angelaufen. Während Bergungsmannschaften weiter nach Überlebenden suchen und Tote bergen, geht es bei den Partnern der Diakonie Katastrophenhilfe vor Ort um die geplante Verteilung von Hilfsgütern. Nachbeben erschüttern die Region. Es regnet. Viele Menschen übernachten in Zelten oder unter freiem Himmel. „Jetzt und in den nächsten Tagen geht es darum, sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel sichere Notunterkünfte und Planen zum Schutz gegen Kälte und Regen bereitzustellen“, sagt Uwe Becker, Leiter des Referats Diakonie Katastrophenhilfe in der Landeskirche Hannovers. „Sonst drohen Atemwegserkrankungen und Durchfall.“

Sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel

Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen, die bereits unmittelbar nach dem Beben erste Hilfsmaßnahmen gestartet haben. Aus lokalen Beständen können schnell Hilfsgüter wie Trinkwasser, Lebensmittel, Hygienepakete und Planen verteilt werden. Weiteres Hilfsmaterial soll über Indien ins Land gebracht werden sowie auch Experten erfahrener indischer Partnerorganisationen. Die Verteilung wird sich voraussichtlich vor allem auf Gebiete außerhalb des Kathmandu-Tals konzentrieren, die bisher noch kaum erreicht wurden. Dabei stehen die Helfer unter doppeltem Druck: Zum einen geht es darum zu klären, ob Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – gerade in abgelegenen Regionen – selbst betroffen sind, ob Häuser oder Büros zerstört wurden. Zum anderen ist es wichtig, schnell und effizient Hilfe zu leisten, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Innerhalb des weltweiten kirchlichen Netzwerks ACT Alliance (Action by Churches together), zu dem die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Schwesterorganisation Brot für die Welt gehören, sind viele Kompetenzen vereint: Der Aufbau und die Betreuung von Notunterkünften, Beschaffung und Verteilung von sauberem Trinkwasser und Hilfsgütern. Bis hin zur Seuchenvorsorge und der psychosozialen Unterstützung für die Betroffenen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer auf.

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