EKD trauert um Peter Steinacker

Nachricht 14. April 2015

„Den Menschen und der Gegenwart zugewandt“

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) trauert um den langjährigen Marburger Theologieprofessor und ehemaligen Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Peter Steinacker. Steinacker war am Abend des 14. April im Alter von 71 Jahren in Frankfurt am Main verstorben. Er war von 1993 bis 2008 Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, würdigte Steinacker als weltoffenen und leidenschaftlichen Theologen: „Ich bin Peter Steinacker zum ersten Mal beim Arbeitskreis Kirche und Sport begegnet. Darin zeigt sich die Vielfalt seines Engagements. Was ihn besonders auszeichnete, war eine besondere Verbindung von Zeitzugewandtheit und Menschenzugewandtheit“, so Bedford-Strohm.

In der EKD hatte sich Steinacker in zahlreichen Ämtern und Aufgaben engagiert, so zum Beispiel als Vorsitzender des Kontaktausschusses des Rates der EKD mit dem Evangelisch-theologischen Fakultätentag, als Mitglied des Beirates der Seelsorge an Soldaten der Bundeswehr, und im Deutsch-Polnischen Kontaktausschuss der EKD. Darüber hinaus war Steinacker Herausgeber der dritten und vierten kirchlichen Mitgliedschaftsuntersuchung (KMU) sowie Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags.

„Unsere Kirche erinnert sich mit großem Dank an ihn“, so Bedford-Strohm; „möge Gott seine Verheißungen an ihm und denen, die um ihn trauern, vollenden; in den Losungen des Todestages heißt es: `Du führst, Herr, meine Sache und erlöst mein Leben´ (Klagelieder 3, 58)“.
 

Hannover, 15. April 2015
Pressestelle der EKD
Carsten Splitt