Hinweise für KiTas und Krippen

Aufgrund verschiedener Anfragen vom heutigen Tag betonen wir nochmals ausdrücklich, dass sich zwar die Aufnahmemöglichkeiten für Kinder in Notgruppen insoweit gelockert haben, dass nur noch eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in einer sogenannten systemrelevanten Berufsgruppe angehören muss. Zwischen allen Trägerverbänden und dem Land besteht aber Konsens, dass die Notgruppen 15% der Maximalwerte einer vergleichbaren Regelgruppe nicht überschreiten sollen, um die Ansteckungsrisiken weitgehend zu minimieren. Für die Träger in der Landeskirche Hannovers gilt daher:

  • Pro Krippennotgruppe maximal 2 Kinder,
  • pro Kindergartennotgruppe maximal 4 Kinder und
  • pro Hortnotgruppe maximal 3 Kinder.

Als freier und eigenständiger Träger liegt die Bemessung der Gruppengrößen der Notgruppen in unserer Verantwortung. Da es bereits ein öffentliches Kontaktverbot von mehr als zwei Personen gibt, werden wir von dieser Linie aus Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen nicht abrücken.

Sie können gerne mit den kommunalen Vertreterinnen und Vertretern innerhalb dieser Grenzen prüfen, an welchen Standorten Notgruppen von kirchlichen Trägern angeboten werden können. Wir sollten uns erweiterten Hilfeersuchen nicht verschließen, aber dabei die o.a. Maximalgrößen der Notgruppen einhalten.

Oberkirchenrat Arvid Siegmann
E-Mail: arvid.siegmann@diakonie-nds.de