22. Wie geht es weiter mit der Kirchenmusik?

Nachricht 31. Mai 2018

Die Kirchenmusik ist ein Schatz in unserer Landeskirche. Und sie steht  vorgroßen Herausforderungen. Ich nenne nur die Stichworte Nachwuchsmangel bei hauptamtlichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern, die Altersproblematik bei unseren Chören und Ensembles und die gezielte Förderung der Vielfalt der Kirchenmusik.

Es sind eine Reihe von Zukunftsprojekten in den letzten Jahren entstanden. Wir werden davon auch auf dieser Tagung noch hören. Von VISION KIRCHENMUSIK, das mittlerweile Bedeutung als Modellprojekt für Kirchenmusikvermittlung weit über unsere Landeskirche hinaus wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Vom Netzwerk Popularmusik und dem landeskirchlichen Popkantor Till von Dombois und natürlich auch vom Michaeliskloster als Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik. Bei all diesen Einrichtungen und Projekten gilt, dass sie gezielt die musikalische Arbeit in der Fläche unserer Landeskirche fördern. Sie arbeiten immer stärker dezentral, d. h. die hauptamtlichen und neben- und ehrenamtlich Tätigen werden vor Ort in ihrer Arbeit konzeptionell und mit Fortbildungen unterstützt.

Dennoch müssen wir in den kommenden Jahren kontinuierlich weiter am Erhalt der Kirchenmusik arbeiten und sehr genau schauen, an welchen Stellen wir finanzielle Mittel sinnvoll und nachhaltig einsetzen können. Kirchenmusik wird auch in Zukunft unverzichtbar sein, um in Kirchengemeinden, in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen und in unserer niedersächsischen Kulturlandschaft unsere christliche Tradition weiterzugeben. In Verbindung von Verkündigungsauftrag und kultureller Prägungskraft entfaltet die Kirchenmusik für unsere Kirche eine Außenwirkung, die kaum zu unterschätzen ist.

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