17. Wie ist die Lage in der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen?

Nachricht 31. Mai 2018

Der Zusammenschluss funktioniert gut und wird vom Vertrauen der beteiligte 
Kirchen getragen. Neue Aufgaben werden als gemeinschaftliche hinzugenommen, und immer stärker wird von anderen Institutionen und Einrichtungen dieser Zusammenschluss als kompetenter Ansprechpartner der evangelischen Kirchen in Niedersachsen verstanden.

Was nun folgen muss, ist, dass wir uns in der Breite verständigen und ein ‚Gefühl’ für den Charakter unserer Nachbarkirchen bekommen. Die Begegnungen der Kollegien setzen wir fort, in diesem Jahr mit Oldenburg und mit Braunschweig. Eine eintägige gemeinsame Synodensitzung mit allen Synodalen aus Hannover und Braunschweig ist geplant. Die avisierte Evaluation der Konföderation wird vorbereitet und kann uns zeigen, wohin es gehen kann.

Es hängt nicht allein an Personen, die sich gut verstehen. Aber ich will erwähnen, dass die Riege der verantwortlich leitenden Geistlichen überschaubare Restlaufzeiten hat (allerdings wird in Oldenburg neu gewählt). Vielleicht bauen unsere NachfolgerInnen dann an einer evangelischen Kirche in Niedersachsen. Unsere Verantwortung ist, alles zu tun, damit diese Lösung möglich, ja, hoffentlich wahrscheinlicher wird. Über 70 Jahre nach der Gründung des Bundeslandes Niedersachsen wäre es gut, mit eindeutiger Berücksichtigung der territorialen Prägungen der evangelischen Kirchen, in den kommenden Jahren eine gemeinsame Perspektive zu entwerfen, die zu mehr Gemeinsamkeiten und schließlich zu einem gemeinsamen Ganzen führen wird.

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