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Aus weiter Ferne und doch ganz nah

Tagesthema 19. Mai 2018

Andacht zu Pfingsten

Es wäre so leicht
wenn die Taube käme
über das Meer
der Sehnsucht
und mit dem Flügelschlag
der Liebe
die Asche wieder
zum Glühen brächte.

Es wäre so leicht
wenn die Taube käme
und über das Meer
mit zartem Flügelschlag
Hoffnung wecken würde.

Uns bleibt die Bitte
komm Heiliger Geist
und verwandle die Herzen
deiner Gläubigen.

Am Pfingstfest dürfen wir Gott wieder darum bitten, dass er uns nahe kommt. Dass er seine Liebe ausgießt in unsere Herzen und uns durch seinen Heiligen Geist verwandelt. Pfingsten feiern wir, wie Gott aus weiter Ferne uns doch so nah ist.

Auf das Pfingstfest freue ich mich ganz besonders, wenn ich die Taube über das Meer der Sehnsucht kommen sehe und Sie mit dem Flügelschlag der Liebe unsere Asche wieder zum Glühen bringt. Dann können wir gemeinsam mit dem Apostel Paulus einstimmen in die Worte, die er an  die Gemeinde in Rom schrieb : „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Röm 5,4)

Dr. Detlef Klahr, Landessuperintendent für den Sprengel Ostfriesland-Ems

Die Andacht bezieht sich in dieser Woche nicht auf den Predigttext des Sonntags.

Der Bibeltext

Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist. Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? (Jesaja 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.

1. Kor 2, 12-16