Bild: Joachim Lau

Der wichtigste Motor vor Ort

Tagesthema 05. April 2017

80 Ehrenamtliche beim 3. Forum Gemeindebrief

Schreiben, fotografieren, layouten – in acht Workshops haben 80 Ehrenamtliche am vergangenen Sonnabend ihre Arbeit für den Gemeindebrief vertieft. Aus allen Teilen der Landeskirche sind die Ehrenamtlichen zum 3. Forum Gemeindebrief angereist: aus Filsum im Sprengel Ostfriesland-Ems, aus Moisburg im Sprengel Stade, aus Holzminden im Sprengel Hildesheim-Göttingen oder auch aus einigen Kirchengemeinden des Stadtkirchenverbandes Hannovers. 

Die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen MedienServiceZentrums (EMSZ) der Landeskirche hat diesen Tag zum dritten Mal in Folge organisiert: "Ein überaus interessanter Tag mit wertvollen Informationen und Anregungen für die Gestaltung unseres Gemeindebriefes", sagen Beate Busser und Bianca Fischer aus der Kirchengemeinde Dorfmark bei Hannover. 

Im Workshop "Die passende Andacht" lernten die Teilnehmer bei Superintendent Jan von Lingen wie ein guter Einstieg für eine Andacht funktioniert. "Diese Medienforen sind eine starke Erfindung und helfen sehr der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort", sagt der ehemalige Radiopastor beim NDR. Kay Oppermann, der Leiter der Internetabteilung im EMSZ, zeigte den Teilnehmern in seinem Workshop, wie man Inhalte des Gemeindebriefes gut auf der Hompepage präsentieren kann; Dieter Sell vom Evangelischen Pressedienst (EPD) unterrichtete in seinem Workshop, wie ein guter Text mit starken Bildern entsteht.

Mit dem Profi-Fotografen Stefan Heinze aus Burgdorf, dem Kommunikationswirt Hilmar Gattwinkel aus Berlin und Joachim Lau als Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit im EMSZ waren die Workshop mit professionellen Referenten besetzt. Ebenso der Workshop mit Nelly Schwarz von der Gemeindebriefdruckerei.de war für viele aufschlussreich: sie führte in das Layoutprogramm Publisher ein. 

„Harte aber ehrliche Blattkritik“ nach journalistischen Kriterien machte Marcus Buchholz bei 15 Gemeindebriefen in seinem Workshop; "Vor allem das Titelblatt muss bei vielen Gemeindebriefen mit eindeutigen Bildern und kurzen Titelzeilen aufgepeppt werden", sagt Buchholz, der der Verantwortliche dieser so genannten Medienforen in der Landeskirche ist. In seinem Eingangsreferat betonte der Pastor und Journalist, wie wichtig die Mitgliederkommunikation ist, die durch die vielen tausende Gemeindebriefe vor Ort erfolgt. 

Dieser Tag war nur der Auftakt für eine weitere Unterstützung der Gemeindebriefarbeit in der Landeskirche im Jahr 2017: Erstmals lobt die Landeskirche Hannovers einen Gemeindebriefpreis aus. 

Marcus Buchholz

Auszeichnen

Ob in der Stadt oder auf dem Lande, ob schwarzweiß oder in Farbe – beim Gemeindebriefpreis 2017 ist jeder Gemeindebrief willkommen. Denn es gibt mehrere Kriterien, die die Jury bei der Auswahl berücksichtigt. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist, dass Sie aus dem Bereich der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers kommen. Die Landeskirche vergibt erstmals diesen Preis.

Landesbischof Ralf Meister übergibt die Preise persönlich im Rahmen des landeskirchlichen Medientages am 17. November 2017 zusammen mit weiteren interessanten Laudatoren und Gästen. Die Preisverleihung findet im Zeitungs- und Verlegerhaus von Madsack in Hannover statt.

Mehr zum Gemeindebriefpreis

Die Vielfalt der Kirchengemeinden spiegelt sich oft in den Gemeindebriefen wider: das eigene Profil, die alten Traditionen, die neuen Wege. Der Gemeindebrief ist nach wie vor der wichtigste Motor für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort.

Marcus Buchholz (Pastor und Journalist) auf gemeindebriefpreis2017.de