Der Truck. Bild: r2017

"Wir erzählen Konfession"

Tagesthema 22. November 2016

Kirchenparlament tagt in Hannover und Osnabrück

Im Rahmen des Europäischen Stationenweges zum Reformationsjubiläum tagt das Kirchenparlament der hannoverschen Landeskirche, der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland, am Donnerstag, den 24. November 2016, in Osnabrück. In der öffentlichen Plenarsitzung um 14.15 Uhr in der Schlossaula diskutieren die 75 Mitglieder und vier Jugenddelegierten die kirchliche Haltung zum Thema Frieden.

Um 17.30 Uhr findet dann in der Marienkirche eine Podiumsdiskussion in Medienpartnerschaft mit NDR Info statt unter der Überschrift „Kirche des gerechten Friedens. Was können Christen für den Frieden tun?“

Begrüßt wird die Landessynode um 10 Uhr am Rathaus durch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier und Bischof Franz-Josef Bode. Anschließend setzen sich die Synodalen in Workshops mit unterschiedlichen Aspekten der Friedensthematik auseinander. Die Ergebnisse der Workshops fließen dann am Nachmittag ein in die Plenardebatte in der Schlossaula. Als Ergebnis ist geplant, dass das Kirchenparlament ein Wort unter der Überschrift„ „Kirche des gerechten Friedens“ verabschiedet.  Zweiter Tagesordnungspunkt der Sitzung wird eine Übersicht der Aktivitäten der Landeskirche zum Reformationsjubiläum sein.

Um 17.30 Uhr gibt es dann eine öffentliche Podiumsveranstaltung zum Thema in Medienpartnerschaft mit NDR Info in der Marienkirche. Gäste auf dem Podium sind der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms (Bremen), der Friedenethiker Prof. Dr. Fernando Enns (Hamburg) und Militärdekan Dr. Hartwig von Schubert (Hamburg). Es moderiert Ulrike Heckmann (NDR Info).

Abendveranstaltung mit Regionalbischöfin Klostermeier und Bischof Bode in der Schloss-Aula Osnabrück

Am Mittwoch, den 23. November 2016, um 19 Uhr laden Landessuperintendentin Birgit Klostermeier und Bischof Franz-Josef Bode zu einem besonderen Abend in die Schloss-Aula ein. Unter der Überschrift „Wir erzählen Konfession“ berichten die Theologen sowie Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Kreisrat Winfried Wilkens über ihre persönlichen konfessionellen Erfahrungen.

Die Abendveranstaltung mit Talkrunden-Charakter ist der Auftakt zu dem zentralen ökumenischen Projekt „Wir erzählen Konfession“ in Sprengel und Bistum im Jahr 2017. Die Reformation hatte und hat in Form von konfessioneller Verschiedenheit bis heute Auswirkungen hinein in Stadtteile, Nachbarschaften, Freundschaften oder Familien. „Es sind manchmal traurige, manchmal komische und auch Mut machende Geschichten. Weil es gut ist, sich einander davon zu erzählen, werden im Jahr 2017 an vielen Orten in Sprengel und Bistum ökumenische „Erzählcafés“ entstehen“, so Landessuperintendentin Birgit Klostermeier. Eine erste Moderatorenschulung zur Begleitung der Erzählcafés hat Ende Oktober stattgefunden.

Der Abend wird musikalisch begleitet von dem Jazztrio „Continuum“. 
Im Vorfeld der Abendveranstaltung findet um 18 Uhr die offizielle Begrüßung des Reformationstrucks des Europäischen Stationenweges auf dem Platz zwischen Schloss und Osnabrück Halle statt.

Hinweis des Veranstalters: Der Eintritt zur Abendveranstaltung „Wir erzählen Konfession“ ist frei. Frühzeitiges Kommen wird aufgrund der begrenzten Sitzplätze empfohlen.

Der Stationenweg

Den ganzen Tag über ist der Truck des Reformationsweges, das Geschichtenmobil, auf dem Platz zwischen dem Schloss und der Osnabrück-Halle geöffnet.

Im Innenraum ist das Geschichtenmobil mit mehreren Screens und Multimedia -Angeboten ausgestattet, die den Besucherinnen und Besuchern zum einen die Möglichkeit geben, die beim Geschichtenmobil und auf den Stationen gesammelten Reformationsgeschichten zu erleben; zum anderen können aber auch eigene Reformationsgeschichten in unterschiedlichen medialen Formaten erzählt werden.