spenden.landeskirche-hannovers.de

Sie wollen helfen? Auf dieser Webseite spenden.landeskirche-hannovers.de finden Sie aktuelle Spendenaktionen der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. 

Verbreiten Sie mit uns die Aktion durch unsere vorbereiteten Grafiken und Banner für Webseiten und Social Media.

Aktuelle Spendenaktion: Brot für die Welt

Warum Ihre Spende zählt

Kinder sind unsere Zukunft. Doch viele Kinder auf dieser Welt haben kaum Zukunft, weil ihnen Chancen und Rechte verwehrt bleiben. Zu Weihnachten feiern wir mit dem Kind in der Krippe einen Neuanfang. Schenken Sie mit Ihrer Kollekte für Brot für die Welt den Kindern dieser Welt Zukunft – in der Pandemie und auch für danach. Brot für die Welt arbeitet mit Partnern rund um den Globus auch für die Zukunft der Kinder. Danke für Ihre Spende!

 
 

Zum Beispiel: Eine Zukunft für Mbalu

Mbalu hat keine Zeit, zur Seite zu schauen, wo eine Handvoll Kinder toben und singen. Es ist Nachmittag und drückend heiß in Maducia, einem Dorf im Yoni Chiefdom im Zentrum Sierra Leones. Mit aufrechtem Schritt eilt Mbalu über den Dorfplatz; auf dem Kopf balanciert sie eine Schale, bis oben gefüllt mit Tabak und Kolanüssen. Jeden Tag dreht sie die gleiche Runde, ein bis zwei Stunden braucht es dafür. 

So wie Mbalu ergeht es zwei Drittel der Kinder in Yoni Chiefdom: Sie schuften auf Märkten, schleppen Säcke. Sie kümmern sich um den Haushalt, ackern auf Reisfeldern. Viele gehen nicht in die Schule – oder nur an einem Tag in der Woche. 

„Es ist die pure Not, die die Angehörigen dazu treibt“, sagt Mohammed Jalloh. Er arbeitet bei der Siera Grass-roots Agency, kurz SIGA, einer Partnerorganisation von Brot für die Welt. Sie ermöglicht Jungen und Mädchen in die Schule zu gehen und hilft den Eltern, ihr Einkommen zu erhöhen.

Herr Jalloh sprach bei seinen Besuchen mit der Großmutter über Mbalus Zukunft. Anfangs schien es undenkbar, doch nun schlüpft sie in ihre blaue Uniform, die sie von SIGA bekam, ebenso wie Hefte und Stifte, und schultert ihren bunten Rucksack. Mbalu wirkt wie verwandelt. 

Hintergrund: Nach der Ebola-Epidemie 2014 fürchtet Sierra Leone durch die zunehmende Verbreitung des Coronavirus nun erneut den Ausnahmezustand. Seit dem 3. April 2020 sind die Schulen geschlossen, Kinder wie Mbalu können erst einmal nicht mehr lernen, sondern müssen wieder arbeiten. Es geht nun vor allem darum, die Menschen bei der Ernte und Weiterverarbeitung ihrer Produkte zu unterstützen. 

Foto: Christoph Püschner/Brot für die Welt