Umgang mit dem Corona-Virus im kirchlichen Leben

Nachricht 09. Juni 2021

Handlungsempfehlungen der Landeskirche Hannovers

Bild: Landeskirche

Aktuelle Handlungsempfehlungen und Hinweise für Kirchengemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen während der Corona-Pandemie.

Aktuelle Veränderungen

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung schreibt nach der aktuellen Überarbeitung vor, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, beruflich Mitarbeitenden zweimal wöchentlich einen Test zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten, sofern diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten. Die Informationen und Mustervorlagen der Landeskirche im Abschnitt "Weitere Informationen" wurden entsprechend überarbeitet:

Die Hinweise wurden u.a. überarbeitet hinsichtlich des Tragens von medizinischen Masken bei Sitzungen, den turnusmäßig im Frühjahr 2021 anstehenden Neuwahlen der Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden in den Kirchenvorständen. Leichte Veränderungen gibt es auch bei den Abschnitten zur Pfarrstellenbesetzung und Superintendent*innenwahl. Alle Änderungen sind gelb markiert.

Generelle Handlungsempfehlung bis 24.06.2021


Am 04. Juni 2021 ist eine Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung veröffentlicht worden, die am 05.06.2021 in Kraft getreten ist und am 24.06.2021 außer Kraft tritt. Darüber hinaus wirken sich das Infektionsschutzgesetz des Bundes vom 22.04.2021 und die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes vom 07.05.2021 auf kirchliches Handeln aus.

In Abstimmung mit den Kirchen der Konföderation hat die Landeskirche die Tabelle mit Handlungsempfehlungen für diesen Zeitraum den aktuellen Verordnungen und Gesetzen angepasst. Die Ergänzungen und Veränderungen im Vergleich zur Vorversion sind im Dokument hervorgehoben. Wie bisher gelten alle Handlungsempfehlungen für die einzelnen kirchlichen Handlungsfelder aus den Vormonaten weiterhin, sofern keine Änderungen in diesem Dokument benannt sind.

Grundsätzlich gelten für alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen die Vorgaben und die Empfehlungen der staatlichen und kommunalen Behörden, dabei sind im Blick auf die jeweils geltende Stufe der 7-Tage-Inzidenz insbesondere die Allgemeinverfügungen der Landkreise und kreisfreien Städte zu beachten. Konkrete Entscheidungen treffen Pfarramt und Kirchenvorstand, Kirchenkreisvorstand und die Leitungen der Einrichtungen.

Ziel kirchlicher Arbeit ist es, für die Menschen da und als Kirche präsent zu sein, wie es die niedersächsischen Bischöfe in ihrer Erklärung vom 26.10.2020 formuliert haben.

Sollte es Rückfragen oder Beratungsbedarf zur Anmeldung und Genehmigung von Gottesdiensten oder rund um das Thema Hygienekonzepte geben, steht Ihnen Stefan Riepe, Fachplaner für Besuchersicherheit und Hygienebeauftragter für Veranstaltungen, gerne per E-Mail an stefan.riepe@evlka.de zur Verfügung.

Dienstrechtliche Fragen und Leitungsgremien

Grundsätzlich empfehlen wir allen hauptamtlich und ehrenamtlich Mitarbeitenden einen Verzicht auf Dienstreisen. Bei hauptamtlich Mitarbeitenden sind Ausnahmen von der Vorgesetzten oder dem Vorgesetzten zu genehmigen. Ausgenommen davon bleiben seelsorgliche Besuche, die in eigener Verantwortung wahrgenommen werden.

Gewählte Gremien von Körperschaften des öffentlichen Rechts können Sitzungen durchführen, wenn die bekannten Abstands- und Hygienevorgaben erfüllt werden. Das bedeutet, dass Kirchenvorstands- und Kirchenkreisvorstandsitzungen sowie Kirchenkreissynoden stattfinden können. Wir empfehlen allerdings weiterhin, diese Zusammenkünfte auf das Notwendigste zu beschränken.

Die rechtlichen Voraussetzungen für Gremiensitzungen mit Video- oder Telefonkonferenzen sind auch weiterhin gültig, d.h. Beschlüsse können auch weiterhin in diesem Rahmen oder im Umlaufverfahren gefasst werden (siehe auch "KV-Sitzungen ohne persönliche Anwesenheit möglich").

Tipp: Die Landeskirche bietet unter der Adresse https://www.konferenz-e.de ein System zur Durchführung von datengeschützten Videokonferenzen an.  Anleitung: https://hilfe.konferenz-e.de