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Bild: Roter Faden/ Heinze

Selbstbewusstsein wieder aufbauen

Tagesthema 12. Februar 2015

Jugendwerkstatt „Roter Faden“ gibt Starthilfe für das Berufsleben

Der Schulabschluss ist in der Tasche, eine Jobidee gibt es auch, also rein in die Lehre und ab ins Berufsleben. Das funktioniert allerdings nicht bei jedem.

Auch Svenja Dralle aus Hannover bekam nirgends eine Chance. Die mittlere Reife hat sie bestanden. Eigentlich eine gute Voraussetzung um eine Lehrstelle zu finden. Svenja will eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich machen, doch niemand bietet ihr eine Lehrstelle an. Mehr als 600 Bewerbungen schreibt die heute 20jährige und bekommt eine Absage nach der anderen. Nach und nach wird sie immer frustrierter.

Bei der Agentur für Arbeit bekommt sie dann den entscheidenden Tipp und geht zur Jugendwerkstatt „Roter Faden“ der Diakonie in Empelde. Eine Einrichtung speziell für junge Frauen. Dort darf sie endlich richtig arbeiten. Im Diakonie-Lädchen eignet sie sich neben kaufmännischen Fähigkeiten auch eine Menge Sozialkompetenz an.

Heute hat Svenja endlich eine für sie perfekte Ausbildung gefunden und hat sogar schon anderen Hilfesuchenden beim „Roten Faden“ einen Job vermittelt. 

Der Evangelische Kirchenfunk Niedersachsen (ekn) hat darüber in Zusammenarbeit mit der Diakonie ein „ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv“ produziert .

ekdn/Redaktion

Gemeinsam Lösungen finden

Die Jugendwerkstatt Roter Faden in Ronnenberg-Empelde ist eine
Einrichtung zur Förderung und Unterstützung junger arbeitsloser
Frauen. Dort werden junge Frauen imAlter bis zum 25. Lebensjahr beim Übergang zwischen Schule und Beruf, bei der Lösung individueller Problemstellungen sowie in der Klärung, der Vorbereitung und Umsetzung eigener berufsbezogener Ziele, beraten, unterstützt und qualifiziert.

„Unsere Erfahrung ist, dass existentiell bedrohliche Lebenssituationen Lernen erschwert oder sogar verhindert. Aus diesem Grund liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit darin, die persönlichen Lebenserfahrungen und Lebenskrisen der Teilnehmerinnen ernst zu nehmen und gemeinsam Lösungen zu finden.“, heißt es auf der Internetseite über den „Roten Faden“.

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