Landessynode beschließt neuen Vertrag über die Konföderation evangelischer Kirche in Niedersachsen

Pressemitteilung 28. November 2013

Die 24. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers hat während ihrer XIII. Tagung am Freitag, dem 29. November 2013, das Kirchengesetz zu einem neuen Vertrag über die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen bei einer Enthaltung beschlossen.

Der Vertrag stellt eine Modifizierung der bisherigen Zusammenarbeit innerhalb der Konföderation dar. Seine Ziele orientieren sich an der Wahrnehmung des Öffentlichkeitsauftrages und des Selbstbestimmungsrechtes der Kirche im Interesse der Menschen in Niedersachsen und im Geist des Loccumer Vertrages vom 19. März 1955, heißt es in der Präambel. Die gemeinsamen Aufgaben, wie sie im Loccumer Vertrag beschrieben sind, sollen in freundschaftlichem Gegenüber zum Land Niedersachsen gemeinsam wahrgenommen werden. Der Vertrag ergänzt die bisherigen Regelungen landeskirchlicher Zuständigkeiten, indem er konföderiertes Recht entweder in die Rechtsprechung der Landeskirchen überführt oder Zuständigkeiten an die EKD delegiert.

Jörn Surborg, der Vorsitzende des Landessynodalausschusses, sagt: "Nach einer fünfjährigen intensiven Debatte haben wir ein tragfähiges Ergebnis erreicht. Das ist der richtige Schritt! Wir wollen jetzt auf die anderen evangelischen Kirchen zugehen, um die Kommunikation, auch zu den einzelnen Synoden, zu intensivieren."

Rolf Bade, Vorsitzender der Synodalgruppe Offene Kirche, sagt: "Die Konföderation als Stimme der evangelischen Kirchen in Niedersachsen wird auf ihren Öffentlichkeitsauftrag konzentriert. Dies eröffnet den Gestaltungsspielraum für ein engeres Zusammenrücken der Kirchen."

Hannover, 29. November 2013

Pressestelle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Pastor Dr. Johannes Neukirch, Pressesprecher
Rote Reihe 6, 30169 Hannover
Telefon: 0511-1241-799 // 0172-4159584
Pressestelle@evlka.de
www.Landeskirche-Hannover.de