Landeskirche begrüßt neues Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung

Pressemitteilung 14. Juni 2012

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers begrüßt die Verschmelzung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Evangelische Entwicklungsdienstes (EED), die heute in Berlin beschlossen wurde.

„Ich freue mich, dass der Gründung des neuen Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung nun nichts mehr im Wege steht“, sagt Oberlandeskirchenrat Rainer Kiefer, Referent für Mission und Ökumene im Landeskirchenamt, der die Landeskirche bei der Abstimmung vertreten hat. „Wir erwarten, dass das weltweite Engagement der Kirchen mit dem neuen Werk gestärkt werden kann. Die langjährige gute Arbeit von „Brot für die Welt“ und dem Evangelischen Entwicklungsdienst kann nun unter einem Dach fortgeführt werden - so entstehen Synergien. In einer globalisierten Welt müssen Themen wie Gerechtigkeit, Armut und Ökologie in Deutschland und im weltweiten Kontext als Einheit betrachtet und gemeinsam bearbeitet werden“, so Kiefer.

Die Fusion wird zum Oktober 2012 umgesetzt und will die evangelische Entwicklungsarbeit für die wachsenden globalen Herausforderungen stärken. Das neue Werk mit zentralem Standort in Berlin ist das größte Hilfswerk in Europa. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers hat in ihrem Haushalt 5 Millionen Euro jährlich für den Evangelischen Entwicklungsdienst eingestellt.

Weitere Informationen:

Presseservice:
Wo liegen die größten Herausforderungen für das neue Hilfswerk in den kommenden Jahren?
Kiefer: „Zusammen mit Kirchen und Partnerorganisationen in der ganzen Welt wollen wir dazu beitragen, dass Armut überwunden wird und Menschen in Würde leben können.“

Wo wird die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers in Zukunft Schwerpunkte in der Entwicklungsarbeit setzen?
Kiefer: „Ich halte es für wichtig, dass das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung auch in den Gemeinden und Kirchenkreisen in unserer Landeskirche bekannt wird und die Vernetzung zwischen lokalen Initiativen, etwa zum Fairen Handel, und weltweiten Programmen zur Überwindung von Armut gelingt.“

Die hannoversche Landeskirche wirbt in jedem Jahr um Kollekten für Brot für die Welt und bittet um Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe. Wird dieses Engagement in Zukunft weiter geführt?
Kiefer: „Wir werden auch in Zukunft über das Diakonische Werk um Spenden für Menschen in Not bitten und auch die Kollekten im Laufe des Kirchenjahres für Brot für die Welt stehen außer Frage. Ich bin dankbar für die Beauftragten für Brot für die Welt in unseren Kirchenkreisen, die die Projekte in Gemeinden, Gruppen und im Konfirmandenunterricht vorstellen und um Unterstützung werben.“

Kontakt:
Oberlandeskirchenrat Rainer Kiefer
Referat für Mission und Ökumene,
Öffentlichkeitsarbeit und Publizistik
Landeskirchenamt
Rote Reihe 6
30169 Hannover
Tel.: 0511 1241-321
Fax: 0511 1241-757
Rainer.Kiefer@evlka.de

Internet:
www.eed.de
www.diakonie.de
www.brot-fuer-die-welt.de


Hannover, 14. Juni 2012

Pressestelle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Stefanie Arnheim, Stellvertretende Pressesprecherin
Rote Reihe 6, 30169 Hannover
Tel.: 0511 / 1241-454, Mobil: 01520 / 9240964
E-Mail: Stefanie.Arnheim@evlka.de
www.Landeskirche-Hannover.de