Landessuperintendent Jantzen zum Bischofsvikar gewählt

Pressemitteilung 25. Februar 2010

Der Lüneburger Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen wurde am 25. Februar 2010 vom Kirchensenat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers einstimmig zum Bischofsvikar gewählt. Er übernimmt nach dem gestrigen Rücktritt von Dr. Margot Käßmann vom Amt der Landesbischöfin die Vertretung des Bischofsamtes bis zu einer Neuwahl eines Landesbischofs oder einer Landesbischöfin.

Als Bischofsvikar hat Jantzen bis auf wenige Ausnahmen alle Rechte und Befugnisse des Bischofsamtes. Der Kirchensenat als kirchenleitendes Gremium ist Dienstvorgesetzter des Landesbischofs oder der Landesbischöfin. In ihm sitzen Vertreterinnen und Vertreter aller anderen kirchenleitenden Gremien. Der Senat schlägt der Landessynode Kandidaten für das Amt des Landesbischofs bzw. der Landesbischöfin vor.

Der 64-jährige Hans-Hermann Jantzen leitet seit Oktober 1997 als dienstältester Landessuperintendent den Sprengel Lüneburg. Mit rund 640.000 Mitgliedern in zwölf Kirchenkreisen ist dieser der größte der sechs Kirchenbezirke der Landeskirche.

Jantzen wurde in Polle an der Weser geboren und studierte Theologie in Göttingen und Tübingen. Ein Studienjahr verbrachte er in Dallas (Texas) in den USA. Als Pastor arbeitete er in Lehrte bei Hannover, von 1980 bis 1986 war er Studieninspektor am damaligen Predigerseminar in Hildesheim, bevor er 1986 zum Superintendenten des Kirchenkreises Göttingen-Nord ernannt wurde. Mitglied der Landessynode war Jantzen von 1992 bis 1997 und dort Vorsitzender des Ausbildungsausschusses.

Verheiratet ist der Landessuperintendent und Bischofsvikar mit der Zahnärztin Dr. Ursel Jantzen. Das Ehepaar hat zwei erwachsene Kinder.


Hannover, 25.2.2010
Pressestelle der Landeskirche
Dr. Johannes Neukirch
Pressesprecher