Spenden für die Olympia-Armbänder an die Asian Human Rights Commission übergeben

Pressemitteilung 16. Dezember 2008

Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann hat Anfang dieser Woche die für die Olympia-Armbänder eingegangenen Spenden in Höhe von 61.608 Euro an die in Hong Kong ansässige Menschenrechtsorganisation Asian Human Rights Commission (AHRC) übergeben. Nach Angaben von Basil Fernando, dem Direktor der AHRC, werden damit für Festlandchinesen Kurzzeitaufenthalte in Hongkong ermöglicht. Sie besuchen dort ein Menschenrechtstraining nach dem Muster der Human Rights Folk School.

Die AHRC ist eine unabhängige Nichtregierungsorganisation, die zur Bewusstseinsbildung und Förderung der Menschenrechte in Asien beitragen will. Dabei steht die Stärkung rechtsstaatlicher Institutionen im Mittelpunkt. Sie wurde auf Anregung und mit Unterstützung des Asiatischen Christenrates ins Leben gerufen. Das u.a. vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) unterstützte China-Programm der AHRC umfasst zum Beispiel die Ausbildung von chinesischem Justizpersonal (einschließlich Richtern) und den grenzüberschreitenden Austausch zwischen Juristinnen und Juristen.

Die Spenden sind für die Olympia-Armbänder eingegangen, von denen die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers insgesamt 240.000 Stück nach ganz Europa und sogar bis Indien verschickt hat. Sie sollten während der Olympischen Spiele ein Zeichen gegen die Menschenrechtsverletzungen in China und Tibet setzen. Die schwarzen Armbänder aus Silikon haben die Aufschrift aus Psalm 85 "...dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen" Olympia 2008. Landesbischöfin Käßmann sagte: „Ich freue mich, dass so viele Menschen mit den Armbändern ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen in China und Tibet gesetzt haben. Ich danke allen Spenderinnen und Spendern. Sie tragen dazu bei, dass die biblische Hoffnung auf Gerechtigkeit und Frieden sichtbar wird!“


Hannover, 16. Dezember 2008
Pressestelle der Landeskirche
Dr. Johannes Neukirch
Pressesprecher