Neue Quelle zur Situation der Kirche in der NS-Zeit / Wochenbriefe von Landesbischof Marahrens ediert / Einladung zum Pressegespräch am 8. Dezember, 10:30 Uhr

Pressemitteilung 03. Dezember 2008

Unter dem Titel „Zur Lage der Kirche“ sind die zwischen 1934 und 1947 von Landesbischof August Marahrens geschriebenen Wochenbriefe im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, erschienen (1899 Seiten in drei Bänden). Der Kirchenhistoriker Thomas Jan Kück (Stade) hat die Briefe bearbeitet und herausgegeben. Er wurde dazu angeregt durch einen Beschluss der Landessynode, die NS-Zeit aufzuarbeiten und Materialien zur Verfügung zu stellen. Der Abt von Loccum, Horst Hirschler, und der landeskirchliche Archivdirektor, Hans Otte, haben die Geleitworte verfasst.

Zur Präsentation der Edition laden wir Sie herzlich ein zu einem
Pressegespräch am 8. Dezember, 10:30 Uhr im Turmzimmer
der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Rote Reihe 8, Hannover
(Eingang durch die Kirchentür)

Ihre Gesprächspartner sind:
Abt Landesbischof a.D. D. Horst Hirschler
Superintendent Dr. Thomas Jan Kück
PD Dr. Hans Otte, Ltd. Archivdirektor, Landeskirchliches Archiv

D. August Marahrens war von 1925 bis 1947 der erste Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Von 1934 bis 1947 hat er in regelmäßigem Abstand Briefe an die Pastoren seiner Landeskirche verschickt, in denen er die Lage der Kirche kommentierte. Damit wollte er mit ihnen im „wöchentlichen Gespräch“ bleiben.

Hannover, 3.12.2008
Pressestelle der Landeskirche
Dr. Johannes Neukirch
Pressesprecher