„Lutherheim“ in Springe am Deister steht zum Verkauf

Pressemitteilung 01. November 2006

Die Landeskirche trennt sich von ihrem Lutherheim in Springe. Für das Haus soll nach den Vorstellungen des Landeskirchenamtes bis spätestens Ende 2008 ein Käufer gefunden werden. Bis dahin kann der Betrieb als Tagungshaus weiterlaufen.

Das 1899 vom Springer Malermeister Fargel als Ausflugslokal „Müllersruh“ errichtete Gebäude hatte 1918 der „Landesverein Hannover/ ev. Jungfrauenverein e.V.“ in Hannover erworben. Seitdem diente es verschiedenen kirchlichen Einrichtungen als Tagungshaus. Im Jahr 1941 ging das Lutherheim endgültig in den Besitz der Landeskirche über, die es in den Jahren 1964/65 und 1999 sanieren, umbauen und erweitern ließ.

Der Verkauf des Lutherheimes wird nötig als Folge der Synodenbeschlüsse vom Juli 2005. Auf dem Hintergrund des dramatischen Rückgangs der Kirchensteuereinnahmen war damals ein großes Sparpaket beschlossen worden. Unter anderem war festgelegt worden, die Heimvolkshochschulen in die Selbstständigkeit zu entlassen und die Fortbildungs- und Tagungshäuser Lutherstift Falkenburg und Lutherheim Springe zu schließen.


Hannover, 1.11.2006
Pressestelle der Landeskirche