Dr. Melanie Beiner zur neuen Leiterin und Geschäftsführerin der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) berufen

Pressemitteilung 02. April 2014

Der Rat der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen hat Dr. Melanie Beiner in die Leitung und Geschäftsführung der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen berufen. Beiner tritt am 1. August 2014 ihren Dienst an und folgt in dem Amt auf Superintendent a.D. Wilhelm Niedernolte, der am 1. November 2014 in den Ruhestand geht.

Seit 2008 ist Dr. Melanie Beiner Dozentin am Religionspädagogischen Institut Loccum der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für den Bereich Vikarsausbildung und Redaktionsleitung der Zeitschrift Loccumer Pelikan. Zuvor war sie Pastorin der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Arpke im Kirchenkreis Burgdorf und Pfarrerin zur Anstellung in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dort absolvierte sie auch ihr Vikariat.

Beiner hat in Frankfurt, Bonn und Neuendettelsau Evangelische Theologie studiert und war Stipendiatin der Hessischen Lutherstiftung. Sie hat ein Zweitstudium Erwachsenenbildung abgeschlossen und promovierte im Fach Systematische Theologie an der Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn. Sie war an der Technischen Hochschule Aachen und an der Universität Köln wissenschaftlich tätig und ist in der Beratung und Begleitung von Coachingprozessen ausgebildet.

Die Evangelische Erwachsenbildung Niedersachsen (EEB) ist eine der sieben vom Land Niedersachsen geförderten Landeseinrichtungen für Erwachsenenbildung. Als Teil des öffentlichen Bildungssystems bietet sie jährlich etwa 6000 Veranstaltungen an. Die EEB wurde von den niedersächsischen evangelischen Kirchen gegründet und steht in Trägerschaft der Konföderation. Sie unterhält neben einer Landesgeschäftsstelle in Hannover landesweit 13 regionale Geschäftsstellen. Dr. Melanie Beiner wird als Leitung für die Fach- und Dienstaufsicht der Geschäftsstellen zuständig sein. Zu ihren Aufgaben gehört neben der Geschäftsführung der EEB die Förderung des bildungspolitischen Diskurses zwischen Kirche und Gesellschaft.

„Bildung ist der Motor für individuelle Veränderung und gesellschaftliche Entwicklung“, sagt Beiner. „Evangelische Erwachsenbildung in Niedersachsen bietet ein vielseitiges Bildungsprogramm in der breiten Fläche an und fördert Entwicklungsprozesse auf unterschiedlichen Ebenen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Die Freiheit der Person und die Anerkennung und Achtung der Bedürfnisse Anderer sind für mich Leitmotive einer protestantischen Bildungskultur, die ich gerne innerhalb der Kirche und im Diskurs mit anderen gesellschaftlichen Akteuren pflegen möchte.“


Hannover, 03.04.2014

Pressestelle der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen
Stefanie Arnheim, Stellvertretende Pressesprecherin
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