Pop-Oratorium Luther: Chormusik direkt ins Herz

Nachricht 09. Januar 2017
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, am Sonntag (08.01.17) in Hannover bei der Hauptprobe des Chores vom Pop-Oratoriums "Luther". Bild: epd-bild/Dethard Hilbig

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sagte am Rande der Proben, die Chormusik spiele "die Botschaft der Reformation direkt ins Herz". Die EKD gehört zu den Sponsoren des Mammut-Projekts. Martin Luther sei Autoritäten mutig gegenüber getreten und habe daran geglaubt, dass Gott die Menschen mit all ihren dunklen Seiten liebe. "Ich würde mir wünschen, dass die Sänger und Zuschauer das Reformationsjahr als Sprungbrett nehmen, den Glauben neu zu entdecken."

Für den Komponisten Dieter Falk geht es nicht darum, Luther zu überhöhen. "Es gibt auch Details in seiner Vita, wo ich mir die letzten Haare raufe. Wir wollen auch kein Heldenepos machen", sagte er der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse" (Sonnabend). Interessant mache den Reformator die Tatsache, dass er ein volksnaher Mensch gewesen sei. "Er hat Volkslieder in die Kirche gebracht - in deutscher Sprache. Heute ist das Mainstream; damals war es eine Revolution."

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

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