Wir beziehen Stellung
Durch den Abend führte und moderierte der Geistliche Vizepräsident des Landeskirchenamtes, Arend de Vries. Bild: Volker Tellermann.
So zum Beispiel:
Die hannoversche Landeskirche will vor allem Jugendliche über die Aktivitäten der radikal-islamischen Salafisten aufklären. „Mit ihren Grundüberzeugungen bilden sie eine radikale Sekte, die auch von den islamischen Verbänden in Deutschland abgelehnt wird“, schreibt der Geistliche Vizepräsident des evangelischen Landeskirchenamtes, Arend de Vries, in der mehrseitigen Information.
Lesen Sie hier, die Informationen der Landeskirche
Kirche bezieht Position, weil der Glaube nicht schweigen kann, wenn es um den Menschen geht. Die Kirche und ihre Vertreter sagen nicht zu allem etwas, aber immer dann, wenn Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der guten Schöpfung Gottes in Gefahr ist, erheben sie die Stimme. Als Stimme der Landessynode und des Landesbischofs, aber auch in Diskussionen, auf den Kanzeln im Land und im Gespräch mit Menschen anderer Meinung.
Positionen im Überblick
Die medizinischen Möglichkeiten mit werdendem Leben umzugehen brauchen gesetzliche Regelungen. Eine wichtige gesellschaftliche Debatte - dazu kann die Kirche nicht schweigen.
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist für die Kirche unverzichtbar. Christen setzen sich für die Bildung, das Wohl und das Heil der Heranwachsenden aus allen sozialen Schichten ein.
Es gehört zu den Aufgaben der Kirche, die Würde der Sterbenden zu achten, die Unverfügbarkeit des Lebens zu wahren, Mut zum Leben zu machen und beim Sterben zu begleiten.
Gewalt gehört zum menschlichen Leben, aber Gewalt darf nicht sein. Weder im privaten Umfeld noch zwischen Staaten und Völkern. Die Landeskirche unterstützt Initiativen gegen Gewalt und für den Frieden.
Im Umgang mit jeder Form von sexualisierter Gewalt gilt für uns: null Toleranz gegenüber Taten, Transparenz bei der Aufarbeitung. Unser Präventionskonzept: Information - Kommunikation - Intervention.
Kirche als Zuflucht? immer wieder suchen Menschen Schutz bei Kirchengemeinden und in Kirchen. Doch Kirchenasyl ist und bleibt umstritten, auch in der aktuellen Diskussion.
Die Kritik des neuen Testamentes an Reichtum und Geld scheint eindeutig. Christus ist – so scheint es auf einen ersten und oberflächlichen Blick - ein Feind des Geldes. Aber ...
„Gorleben“ und „Asse“ sind nicht nur Orte in Niedersachsen, sondern auch Stichworte in der gesellschaftlichen Debatte um die Nutzung der Atomkraft. Die Kirche kann da nicht schweigen.
Gentechnik und Nutztierhaltung: Zwei Themen der Landwirtschaft, die Landwirte und Verbraucher gleichermaßen herausfordern - deshalb berät darüber auch die Synode
Kunst und Kultur sind gesellschaftlich weit ausdifferenziert. Beide reagieren auf kulturelle und auch religiöse Befindlichkeiten. Kirche braucht den Dialog auch außerhalb kirchlicher Räume.
Informationen über den Salfismus in Deutschland hat die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers aus aktuellem Anlass zusammen gestellt und den Kirchengemeinden zugesandt.