Startseite Archiv Bericht vom 20. Februar 2008

Erste Tagung der 24. Landessynode mit Gottesdienst eröffnet.

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In einem feierlichen Abendmahlsgottesdienst wurden die Mitglieder der 24. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers am Donnerstagmorgen in Hannovers Marktkirche von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann für ihre Aufgaben verpflichtet. Nach einem gemeinsam gesungen Lied „Tut mir auf die schöne Pforte“, der Predigt der Landesbischöfin und dem gesungenen Glaubensbekenntnis wurde den Synodalen im Altarraum mit einem Handschlag der Bischöfin und dem Satz „Ja, mit Gottes Hilfe“ die Verpflichtung abgenommen.

Pastor Fritz Baltruweit vom Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster Hildesheim gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit Gitarre und Gesang ebenso wie Ulfert Smidt an der neuen Orgel der Marktkirche. Auch ein von Baltruweit komponierter Antwortgesang auf die Fürbitten trug zur besonderen Atmosphäre des Gottesdienstes bei.

In ihrer Predigt hat Margot Käßmann den Synodalen Wolken und Feuersäule aus der Exodus-Geschichte als Zeichen der Wegorientierung vor Augen gestellt. „Gott lässt sein Volk nicht allein auf dem Weg durch die Wüste“, sagte die Bischöfin.
Die Kirche befinde sich in einem Veränderungsprozess. Die Herausforderungen, unter denen die neue Landessynode ihre Arbeit aufnimmt, seien „enorm“. Doch Wolke und Feuersäule zeigten: „Wir bekommen von Gott selbst Wegorientierung.“

Niemand könne heute sagen, wie Kirche im Jahr 2030 aussehe, so Käßmann. Die Kirche werde künftig auch nicht immer zu den Gewinnern gehören. „Als das wandernde Gottesvolk „orientieren wir uns an dem Weg Jesu“. Die Bedeutung der Kirche hänge nicht an ihrer Mitgliederentwicklung oder einer Erhöhung der Einnahmen, sondern an der Frage, „ob wir Gottes Liebe weitergeben“.

Das griechische Worte „Synode“ bedeute Weggenossenschaft, erklärte die Bischöfin und gab Hoffnung mit dem Gesangbuchvers von Paul Gerhardt: „Befiehl du deine Wege und, was dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“