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Rückblick

Dynamik des kirchlich-diakonischen Lebens

vergangen

Um ein möglichst breites Spektrum an Projekten unterstützen zu können, ist die Höhe der gewährten Fördermittel größtenteils auf einen Betrag unterhalb des Maximalbetrags begrenzt worden. Die meisten Projektträger konnten ihre Vorhaben trotzdem verwirklichen.

Auch in 2013 ist eine große Anzahl von Förderanträgen eingegangen (58). Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist auch in den kommenden Jahren mit weiteren Anträgen auf Förderung diakonischer Projekte zu rechnen.

Bei einigen der in den Jahren 2008 bis 2010 begonnenen Projekte ist die Projektförderung bereits beendet oder wird in 2013 enden. Nicht immer ist es gelungen, eine Anschlussfinanzierung aus Drittmitteln sicherzustellen. Diese Problematik trifft insbesondere einige Familienzentren, deren Bestand auf Dauer gesichert werden sollte.1

Die Förderung von Projekten ist wichtig und entspricht der Dynamik des kirchlich-diakonischen Lebens in einer heterogenen Landeskirche. Man schafft damit Innovation und Lebendigkeit.2 Man kann mit Projekten jedoch keine Regelangebote ersetzen. Daher muss man sich davor hüten, in dem Engagement für Projekte gleichfalls eine Einsparung für notwendige Regelangebote, wie z.B. der Kirchenkreissozialarbeit, oder der Beratungsdienste zu sehen.

1. Der Diakonie- und Arbeitsweltausschuss der Landessynode hat sich mit dieser Problematik bereits befasst( Vgl. auch den Antrag der Paulusgemeinde Celle an die Landesynode). Beratungen der Landessynode werden voraussichtlich im Herbst 2014 folgen.

2. Bei einer Tagung von Kirchenkreissozialarbeitenden in 2011 wurden 11 Projekte vorgestellt. Zehn davon wurden aus besonderen Fördermitteln finanziert. Muss man darin einen Beweis für die Innovationskraft von Projektmittelpolitik erkennen – und / oder dafür, dass der normale Berufsalltag keinen Raum mehr für Innovationen lässt?