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"Zukunftsgestalten: Bildungsgerechtigkeit und Integration"

grundtext

Ziel der 2008 angeregten Initiative ist es, von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen gerechte Bildungs- und Teilhabechancen zu ermöglichen, damit sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und ihnen Gemeinschaft mit anderen eröffnet wird.

Dieses Ziel hat die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers mittlerweile auf vielfältige Art und Weise verfolgt. Konstitutiv für „Zukunft(s)gestalten“ ist ein doppelter Schwerpunkt in den Handlungsfeldern Diakonie und Bildung bzw. Schule.

Kennzeichen dieses Projekts ist eine Vernetzung mit anderen Initiativen, Institutionen, Organisationen, Verbänden, Kommunen etc., die ebenfalls die Themen Armut und Bildung aufgreifen, um so lokale oder regionale „Bündnisse gegen die Armut von Kindern, Jugendlichen und Familien insbesondere auch im schulischen Bereich“ zu schließen.

In Niedersachsen gelten noch 16-20 % aller Kinder als arm. Konkret bedeutet dies, dass rund 200.000 der 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen unter die Armutsgrenze fallen.

Mit „Zukunft(s)gestalten“ hat die hannoversche Landeskirche innerhalb der EKD als erste eine konzertierte Aktion zur exemplarischen Armutsbekämpfung bei Kindern und zur Ermöglichung von Teilhabe- und Bildungsgerechtigkeit erfolgreich in Gemeinden und Kirchenkreisen etabliert.