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Ausblick

Aufbau von Gebäudemanagement in den Kirchen(kreis)ämtern

zukunft

In etlichen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen besteht jedoch noch Handlungsbedarf. Die Landeskirche hat mit durch die Landessynode bereitgestellten Sondermittel im Jahr 2011 eine Projektstelle Gebäudemanagement eingerichtet, die vor allem in den Kirchen(kreis)ämtern Impulse zum Aufbau eines Gebäudemanagements geben soll.

Neben der Koordinierung des EDV-Einsatzes für die Erfassung des vorhandenen Gebäudebestandes sowie dessen Pflege hat die Projektstelle auch die Koordinierung von Verwaltungsvorgängen im Blick. Die kommende Landessynode wird zu entscheiden haben, ob eine Verlängerung dieser auf drei Jahre befristeten Projektstelle sinnvoll und finanzierbar ist.

Um die Implementierung von Gebäudemanagement in den Kirchen(kreis)ämtern weiter zu befördern, hat die Landessynode 2013 nochmals Sondermittel bereitgestellt, die vorrangig für Personalkosten in den Ämtern verwendet werden sollen. Die Verwaltungen sollen dadurch mit den entsprechenden Fach- und Spezialkenntnissen ausgestattet werden, um langfristig Entscheidungen der Kirchenkreis- Entscheidungsgremien hinsichtlich des notwendigen Gebäudebestandes vorzubereiten und zu begleiten.

Die Kirchenkreise werden gemeinsam mit den Kirchengemeinden in Zukunft eine nachhaltige Gebäudebedarfsplanung für ihren jeweiligen Bereich aufstellen müssen. Nach einer fundierten Analysephase und Datenerfassung müssen -  im intensiven Zusammenwirken aller kirchlichen Ebenen - die Abwägung von Alternativen und die Entscheidungsfindung hinsichtlich einer evtl. Veränderung des Gebäudebestands stattfinden. Der so ermittelte objekt- und gemeindebezogene Handlungsbedarf muss dann in abgestimmten Schritten auch umgesetzt werden.