Ehrenamtlichen Führungsfrauen versprühen Energie und Freude

Nachricht 01. März 2015
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Am Ende ziehen alle eine positive Bilanz. (Foto: S. Heinze)

Vor geladenen Gästen präsentierten am Samstag, 28.2.2015, vierzehn Frauen Einblicke in eine einjährige Langzeitfortbildung. Das Pilotprojekt für ehrenamtliche Führungsfrauen in der Landeskirche endete feierlich. Die Teilnehmerinnen steckten die angereisten Gäste an mit Energie, Gestaltungswille, auch Miteinander, die sie ausstrahlten.

Der Kurs „Lust zum Leiten – Kompetenzen stärken“ richtete sich an Frauen im kirchlichen Ehrenamt im Sprengel Hannover. In der Zeit von März 2014 bis zur Abschlussveranstaltung am Samstag, 28. Februar 2015, besuchten vierzehn Teilnehmerinnen insgesamt acht Module. Unter der Schirmherrschaft der Landessuperintendentin Dr. Ingrid Spieckermann hatte eine Lenkungsgruppe dieses Pilotprojekt geplant.
Den Ablauf der einzelnen Module koordinierte Dr. Vera Christina Pabst, theologische Mitarbeiterin der evangelischen Heimvolkshochschule (HVHS) Loccum. Die inhaltliche Gestaltung leitete Sigrid Liebe-rum, die als Organisationsberaterin und Coach tätig ist. Die Fortbildung baut Erfahrungen aus dem Sprengel Osnabrück aus. Fast zeitgleich gingen dieser Kurs für Ehrenamtliche und ein Kurs für Pasto-rinnen an den Start.
Die Module fanden überwiegend in der HVHS Loccum statt. Zusätzlich waren an dem Projekt auch die Gleichstellungsbeauftrage Hella Mahler und die Evangelische Erwachsenenbildung beteiligt.

Im kollegialen Austausch wurde auch deutlich, was in den eigenen Gremien schon gut läuft. Eine viel-zitierte Quintessenz war: „Geistliches Leiten ist keine Technik, sondern eine Haltung“. Wann immer die Teilnehmerinnen einforderten, ein Thema zu vertiefen, öffnete Sigrid Lieberum ihren Erfahrungsschatz. So referierte sie in einem der Module aus dem Stehgreif, wie einzelne oder auch Gruppen Ziele beschreiben und sich darauf festlegen können.

Dr. Ingrid Spieckermann, Landessuperintendentin, sagte, „die Präsentationen haben viel Realität widergespiegelt“. Sie resümierte, dass aus ihrer Planung ein Gewinn für die Frauen wurde: Persönlich, im Miteinander und in der Leitungskompetenz. Sie hofft, dass die Gremien den Teilnehmerinnen Chancen bieten, ihr Können zu zeigen und einzubringen.
Auf das Pilotprojekt sollen nun auf der Ebene der Erwachsenenbildung in den Sprengeln der Landes-kirche weitere Fortbildungen folgen. Lüneburg ist sehr interessiert, aber auch in Hannover gibt es eine Liste mit Anfragen.

Sylvia Feil, Burgdorf