Bischofsbericht Teil 5

Nachricht Hannover, 25. November 2021

Ein "Halleluja" für Büchereien, Landrätinnen und Schulen

Bild: Jens Schulze

Mit dem traditionellen "Halleluja", einem Dank und Lob für gemeinwohlorientiertes Handeln, endete auch diesmal der Bericht des Landesbischofs. Ralf Meister würdigte das Wirken der Landrätinnen und Landräte, die Arbeit der Evangelischen Schulen und der Religionslehrkräfte sowie das bürgerschaftliche Engagement in den kirchlichen Gemeindebüchereiern.

"Ich habe die Arbeit der Landräte und Landrätinnen immer sehr geschätzt. Ihr Auftrag: Selbstverwaltung mit Initiative und Einsatz, Motivation und Vision, um den Menschen in ihrer Heimat eine Zukunft zu geben und die Region zu entwickeln. 2015 in der Flüchtlingsaufnahme und jetzt in der Corona-Zeit haben sie Unglaubliches mit ihrer Mitarbeiterschaft geleistet. Das ist ein Dienst, ohne den unser Bundesland in seinem 75sten Geburtstag nicht so gut dastehen würde, wie es dasteht."

Das evangelische Gymnasium in Nordhorn erhielt in diesem Jahr als eine von sieben Schulen bundesweit den "Deutschen Schulpreis". Dies nahm der leitende Geistliche zum Anlass, den evangelischen Schulen für ihre Arbeit zu danken. Er fordert in diesem Zusammenhang: "Es darf keinen neuen Lockdown für Schulen und Kitas geben.".

Die kirchlichen Gemeindebüchereien leisten nach Meisters Worten einen außerordentlich "bürgerschaftlichen Einsatz in Ihren Orten und Quartieren". Exemplarisch nannte er hier die Hippolit-Bücherei in Amelinghausen, in der er kürzlich zu einer Lesung als Gast eingeladen war: "An mehr als 100 Orten findet dieses Engagement in unserer Landeskirche statt."