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Bild: Jens Schulze

Alternative Anstellungsmöglichkeiten für Diakoninnen und Diakone sollen gesucht werden

Bericht 15. Juni 2007

Prof. Jan Hermelink hat im Namen des Ausbildungsausschusses der Synode am Freitagabend über die Integration der Evangelischen Fachhochschule in die staatliche Fachhochschule Hannover berichtet. Der Übergang sei ein schwieriger Prozess gewesen und noch nicht zu Ende. Der Studiengang „Soziale Arbeit“ als BA-Studiengang habe 60 Bewerberinnen und Bewerber. Dies sei zwar erfreulich, andererseits könne aber der Studiengang „Elementarpädagogik“ bedauerlicherweise aus finanziellen Gründen nicht weitergeführt werden. Für die Ausbildung der Diakoninnen und Diakone sei der Doppelweg Sozial- und Religionspädagogik gut, weil er eine soziale und kirchliche Ausbildung beinhalte. Eine Schwierigkeit bestünde auch darin, dass hier 30 Plätzen nur 15 Bewerberinnen und Bewerber entgegenstünden. Das liege an der Anstellungssituation, so Hermelink.

Die Landessynode nahm den Antrag Hermelinks an, den Übergang weiter zu begleiten und die Möglichkeit der Doppelqualifizierung institutionell zu gewährleisten. Das Landeskirchenamt, so der Antrag weiter, wird gebeten, Maßnahmen vorzuschlagen, wie eine qualifizierte Ausbildung im Bereich der Elementarpädagogik eingerichtet werden könne. Ebenso wurde der Erweiterungsvorschlag von Wolf von Northeim angenommen, sich um alternative Anstellungsmöglichkeiten für Diakone und Diakoninnen, etwa im Bereich von kirchlichen Kindertagesstätten und Altenheimen zu bemühen.