Bild: Jens Schulze

Gottesdienst zur Eröffnung der Synode

Bericht 22. November 2016

Die revidierte Ausgabe der Lutherbibel, die vor einigen Wochen offiziell vorgestellt wurde, stand im Abendmahls-Gottesdienst zur Eröffnung der VII. Sitzung der 25. Landessynode in der Kirche des Henriettenstiftes im Mittelpunkt.

In seiner Predigt setzte sich Landesbischof Ralf Meister mit der Bedeutung von Anfängen im Leben auseinander. „Ob Glück oder Leid, Anfänge prägen uns. Sie setzen uns auf ein Gleis, auf dem wir fahren; auf manchen dann ein Leben lang. Auch im Glauben.“

Auch die Erstbegegnungen mit unterschiedlichen Bibelausgaben könnten prägend sein, sagte Meister und blickte auf Bibeln zurück, die ihn an unterschiedlichen Lebensstationen begleitet haben. „Jeder von uns hat seine Bibelgeschichte. Wie begann das Lesen in der Bibel? Welche Blätter mit prachtvollen Bildern faszinierten? Wo lag die erste Bibel? Wer las sie vor?“

Abschließend äußerte er die Hoffnung, dass die revidierte Lutherbibel in Zukunft in allen Kirchen und Kapellen der Landeskirche ihren Platz finden möge.

Zu Beginn wurde die Synoden-Gemeinde vom Bläserensemble „Junges Blech Hannover“ unter der Leitung des Landesposaunenwartes Henning Herzog mit „Sir Eward's Fanfare“ begrüßt. Zusammen mit dem Synodalchor unter Leitung von Schwester Anke-Christina Müller und Imke Marks an der Orgel sorgte das Ensemble für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

Die Kollekte des Eröffnungsgottesdienstes wurde für  die Aktion „Gemeinsam helfen. Ein Zukunft für Christen in Syrien schaffen.“ gesammelt.

Ob Glück oder Leid, Anfänge prägen uns. Sie setzen uns auf ein Gleis, auf dem wir fahren; auf manchen dann ein Leben lang. Auch im Glauben.

Landesbischof Ralf Meister