Bild: Jens Schulze

Gebäudemanagement als dauerhafte Aufgabe für Kirchenkreise

Bericht 23. November 2016

„Mittlerweile findet in allen Kirchenkreisen der hannoverschen Landeskirche eine Auseinandersetzung mit dem Thema des Gebäudemanagements statt.“ Dieses Zwischenergebnis präsentierte Oberkirchenrätin Heidrun Böttger in ihrem Bericht vor der Landessynode.  In 49 Kirchenkreisen gebe es momentan 48 Stellen, von denen drei derzeit vakant seien. Der Stellenumfang variiert dabei von 10 bis zu 30 Wochenstunden.

„Es haben sich dabei unterschiedliche Strukturen in den Kirchenkreisen entwickelt“, so Böttger. Unabdingbar sei aber eine Beteiligung der betroffenen Kirchengemeinden. „Je strukturierter diese Beteiligung in einem Prozess erfolgt, umso tragfähiger zeigen sich die erforderlichen Entscheidungen für eine Veränderung des Gebäudebestandes.“

Koordiniert wird die Tätigkeit im Bereich des Gebäudemanagements durch die Landeskirche, u.a. durch ein jährlich stattfindendes „Gemeindemanagement-Forum“.

Da Gebäudebedarfspläne für langfristige Planungen und Umsetzungen in den Kirchenkreisen unverzichtbar seien, „ist es wünschenswert, wenn Gebäudemanagement als eine dauerhafte Aufgabe in den Kirchenkreisen erkannt und wahrgenommen wird“, so Heidrun Böttger abschließend.

In der anschließenden Aussprache warb die ostfriesische Synodale Dr. Bettina Siegmund für Geduld und Fachkompetenz. „Die wächst nicht auf Bäumen“. Es sei außerordentlich schwierig, für zeitlich begrenzte Teilzeitstellen kompetentes Personal zu finden. „Da müssen wir die Kirchenkreise finanziell weiter auf diesem Weg unterstützen.“