Bild: Jens Schulze

Bischofsbericht 09: Kirche und Landwirtschaft

Bericht 23. November 2016

Ein bleibendes Dialogfeld für kirchliche Akteure bleibe das Gespräch mit der Landwirtschaft, konstatierte der hannoversche Landesbischof . „Die Bäuerinnen und Bauern verdienen es, dass wir ihnen wertschätzend und mit Respekt vor ihrer Arbeit begegnen. Wie wir als Kirche in diesem Bereich agieren, wird sehr wohl wahrgenommen“, so Ralf Meister.

Das landwirtschaftliche Einkommen sei in den letzten Jahren um die Hälfte gesunken und liege aktuell im Schnitt bei 30.000 € brutto Unternehmensgewinn. „Die großen Gebäude und teuren Maschinen täuschen einen materiellen Reichtum vor, in Wirklichkeit sind viele Höfe hoch verschuldet.“ Da sei es gut und wichtig, dass es die Evangelische landwirtschaftliche Familienberatung mit einem Team von momentan 14 Beraterinnen und Beratern gebe.

Darüber hinaus gebe es in Norddeutschland eine weitere Familienberatung in katholischer Trägerschaft und drei nicht konfessionelle Sorgentelefone für Landwirte.  

Die Bäuerinnen und Bauern verdienen es, dass wir ihnen wertschätzend und mit Respekt vor ihrer Arbeit begegnen

Landesbischof Ralf Meister