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Bild: Jens Schulze

 

Geschwister aus anderen Kulturen annehmen

Bericht 26. November 2015
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Bild: Jens Schulze

Auf dem Gebiet der hannoverschen Landeskirche gebe es allein zwölf christliche Gemeinden anderer Sprache und Herkunft (GaSH), die einen großen Schatz und eine große Bereicherung darstellten, sagte Oberlandeskirchenrat Rainer Kiefer bei der Vorstellungs des Aktenstücks zur Zusammenarbeit mit Gemeinden anderer Sprache und Herkunft. Ob dabei die Bezeichnung Gemeinder anderer Sprache und Herkunft zufrieden stelle, stellte Oberlandeskirchenrat Kiefer in Frage. In gemeinsamen Gottesdiensten würde immer mehr das Gemeinsame entdeckt und Gemeinschaft gelebt werden. „Anders / anderer“ sei dafür kein angemessener Begriff. Es sei die Aufgabe der Kirche, Geschwister aus anderen Kulturen wahr- und anzunehmen.

Oftmals setzten sich Menschen aus diesen Gemeinden ganz besonders für Flüchtlinge ein und über diesen Beitrag freue sich die Landeskirche ganz besonders. „Dass heute Mitglieder aus den internationalen Gemeinden als Gäste an dieser Synodensitzung teilnehmen, das ist sehr schön“, so Oberlandeskirchenrat Kiefer. Ein herzliches Dankeschön für alles Engagement richtete er an die Fachhochschule für Internationale Theologie (FIT) in Hermannsburg, an das Haus kirchlicher Dienste und die beteiligten Mitarbeiter Torsten Nolte, Michael Wohlers und den zwischenzeitlich zur EKD gewechselten Jörg Stelter.

Superintendent Ottomar Fricke(Walsrode) dankte in der Aussprache für den sehr vielfältigen Bericht. Für den Ausschuss für Mission und Ökumene äußerte er die Hoffnung, dass die wachsende Zahl an Flüchtlingen auch Raum für neue positive Entwicklungen biete. Er erfahre das unter anderem in der Flüchtlingsunterkunft in Oerbke bei Bad Fallingbostel, wo gerade eine Absolventin der Hermannsburger Fachhochschule für Interkulturelle Theologie arbeite. Er beantragte weiterhin, dass vorgelegte Aktenrück an den Ausschuss für Mission und Ökumene weiterzuleiten.

Auch Ruth Scheffler-Hitzegrad (Cuxhaven-Hadeln) dankte herzlich für den „ erfrischenden Einstieg ins das Aktenstück“. Besonders berührt hätten sie darin die Ausführungen zu internationalen Besuchen bei Weihnachtsgottesdiensten. „Das hat gutgetan, das zu lesen“.

Die Landessynode überwies das Aktenstück Nr 49 an den Ausschuss für Mission und Ökumene.