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Bild: Jens Schulze

Strukturanpassungsfonds hilft mit Zuschüssen

Bericht 24. November 2010
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Dr. Fritz Hasselhorn bringt als Ausschussvorsitzender den Bericht des Ausschusses für Schwerpunkte und Planung kirchlicher Arbeit ein. 

Kirchenkreise, die ab 2013 mehr als das anderthalbfache der durchschnittlichen Einsparvorgabe erbringen müssen, können Mittel aus einem neu einzurichtenden, insgesamt 6,4 Millionen Euro beinhaltenden Strukturanpassungsfonds beantragen. Das hat die Synode im Anschluss an den gemeinsamen Bericht des Ausschusses für Schwerpunkte und Planung kirchlicher Arbeit und des Finanzausschusses am Donnerstagmorgen, 25.11.2010, beschlossen. In dem Bericht geht es um die Umsetzung der Beschlüsse zur Evaluation der Neuordnung des Finanzausgleichs.

Zu den Kriterien für die Bemessung der Förderungen gehören dem Bericht zufolge Konzepte zur Verbesserung der Einnahmesituation im Kirchenkreis. Auch Anschubfinanzierungen zur Kooperation mit anderen Kirchenkreisen beinhaltet der Kriterienkatalog, ebenso wie Maßnahmen zur Qualifizierung Ehrenamtlicher oder Bauinvestitionen mit dem Ziel der Konzentration des Gebäudebestandes im Kirchenkreis.

Der Strukturanpassungsfonds soll zur Schaffung von Strukturen beitragen, die langfristig das Erreichen der landeskirchlichen Einsparvorgaben ermöglichen. Laut Bericht soll „die Förderung genügend Anreize zur tatsächlichen Umsetzung von Strukturveränderungen enthalten“. Über die Erfahrungen mit dem Instrument soll der Synode in der Herbsttagung 2013 berichtet werden.