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Bild: Jens Schulze

Tagung der Landessynode mit Abendmahlsgottesdienst eröffnet Übersicht

Bericht 22. November 2010
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Der amtierende Bischofsvikar, Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen, predigt im Eröffnungsgottesdienst. 

Die VII. Tagung der 24. Landessynode wurde mit einem gemeinsam gefeierten Abendmahlsgottesdienst in der Kapelle der Henriettenstiftung in Hannover eröffnet.

Die Synode findet in der Woche zwischen dem Ewigkeitssonntag und dem ersten Advent statt. Die Lieder und Texte waren dieser Kirchenjahreszeit gemäß als Hoffnungstexte ausgewählt.
Bischofsvikar Hans-Hermann Jantzen hielt die Predigt über den Text aus der Offenbarung 21, 1-7 und legte drei Hoffnungsbilder dieses Textes aus. Dieser erzählt von einem neuen Himmel und einer neuen Erde. „Wenn Gott seit dem ersten Schöpfungstag mit der Welt verbunden ist und auch das Ende ist, dann muss mich das Ende nicht schrecken. Seine Liebe bleibt der verbindende rote Faden“, so der Bischofsvikar.

Das zweite Hoffnungsbild beschreibe die Gemeinschaft, wie es ist, wenn Gott und Menschen im himmlischen Jerusalem zusammenleben. Das komme hier und heute schon in geschwisterlicher Gemeinschaft und Hilfsaktionen zum Ausdruck. Jantzen nannte die Einrichtung von Tafeln, Hilfskonvois und die Hilfe für Kranke und Sterbende. An dieser Stelle hob der Bischofsvikar den Hospizpreis der Hospizstiftung Niedersachsens hervor.

Das dritte Bild des Predigttextes tröstet mit den Worten: „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Tod wird nicht mehr sein, kein Leid und kein Schmerz.“ „Als Christen glauben wir an eine Wirklichkeit, die den Tod durchbricht. Der Predigttext schenkt uns einen österlichen Lichtblick mitten in Trauer und Todesangst“, fasst Jantzen zusammen.

Die liturgische Gestaltung des Gottesdienstes hatte Arend de Vries, Geistlicher Vizepräsident im Landeskirchenamt, übernommen.
Im Gottesdienst mitgewirkt haben die Synodalen Gunda Dröge (Meppen), Jürgen Haake (Gehrden) und Dr. Sabine Hellweg (Jork), sowie der Synodalchor unter der Leitung von Schwester Anke-Christina Müller und Christof Pannes (Peine) an der Orgel.

Eine Kollekte in Höhe von 327,60 Euro wurde für das Projekt "Cinema Jenin" gesammelt, das im Flüchtlingslager von Jenin einen Kontrapunkt setzen soll zum Teufelskreis des israelisch-palästinensischen Konflikts.