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Bild: Jens Schulze

Evangelisches MedienServiceZentrum (EMSZ) nimmt Arbeit offiziell auf

Bericht 03. Juni 2010
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Jörn Surborg bei seinem Bericht

Zum 1. Juli des Jahres geht das neue Evangelische Medien Service Zentrum (EMSZ) offiziell an den Start. Als unselbständige Einrichtung der Landeskirche vereint es die Bereiche Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen (ekn), Evangelischer Pressedienst (epd), Evangelische Zeitung, Lutherisches Verlagshaus, die landeskirchliche Öffentlichkeits- und Internetarbeit sowie das Fundraising. Die bislang selbstständigen Gesellschaften wie ekn und epd behalten ihren Status. Die Arbeit des EMSZ wird durch ein Kuratorium begleitet.

Die Rechtsform „unselbstständige Einrichtung“ habe vor allem steuerliche Vorteile für die Kirche, führte Jörn Surborg (Wolfsburg) als Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeit, Medien und Kultur bei seinem Bericht am Freitag, 4. Juni, aus.

Über das Wiederaufleben der Evangelischen Zeitung in Kooperation mit der nordelbischen Landeskirche zeigte sich Surborg erfreut. Die oldenburgische Landeskirche habe gerade ihre Beteiligung bis zum Jahresende verlängert. Die braunschweigische Landeskirche sei dafür zu gewinnen, der jetzigen Evangelischen Zeitung Zeit zu geben, um sich am Markt etablieren zu können. Auf längere Sicht sollte die Evangelische Zeitung auf die Ebene der Konföderation der Evangelischen Kirchen in Niedersachsen übergehen. Zudem sei eine Erweiterung der Kooperation mit einer kommenden Nordkirche zu erwägen.

Surborg wandte sich eindeutig gegen einen Separatismus in der evangelischen Presselandschaft. Mittelfristig gehe er davon aus, dass sich das neue Konzept der Evangelischen Zeitung auch in den Verkaufszahlen niederschlage.

Zur weiteren Finanzierung der Evangelischen Zeitung seitens der hannoverschen Landeskirche beschloss die Synode, entsprechende Mittel für die Jahre 2011 und 2012 bereitzustellen.