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Bild: Jens Schulze

Aussprache zum Bericht des Bischofsvikars, Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen

Bericht 03. Juni 2010
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Bischofsvikar Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen

Am Freitagnachmittag, 4. Juni, stand auf der Tagung der Landessynode die Aussprache zum ersten Bericht des Bischofsvikars auf dem Programm.

Synodenvizepräsidentin Sabine von Richthofen dankte Bischofsvikar Hans-Hermann Jantzen für seinen Bericht vor der Landessynode: „Er ist uns allen zu Herzen gegangen“.

Pastorin Susanne Briese-Köhler aus Wunstorf meinte, die mediale Präsenz von Margot Käßmann über den binnenkirchlichen Horizont hinaus habe Kirche enorm gut getan und man dürfe nicht dahinter zurückfallen.

Superintendent Michael Thiel aus Gifhorn regte an, über das Amtsverständnis von Ehrenamtlichen bis zu den Spitzenämtern bei Generalkonventen, Pfarrkonferenzen und Kirchenkreistagen zu diskutieren.

Dr. Fritz Hasselhorn aus Sulingen berichtete unter dem Stichwort „Trauerarbeit“ von seiner jüngsten, inzwischen achtzehnjährigen Tochter, die von „Tante Käßmann“ zu sprechen pflegte: Seit 10 Jahren wurde der bischöfliche Weihnachtsbrief wie andere Post unter dem Tannenbaum verlesen. So dachte sie, dies sei eine Verwandte, da sie ja jedes Jahr schrieb.

Christa Dierks aus Göhrde stellte fest, dass ein „heißer Herbst“ in ihrem Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg zu erwarten ist: Für November ist der nächste Atommülltransport angekündigt. Sie bat um Unterstützung bei den Deeskalations-Teams und sei es durch Vertretungsdienste für örtliche Pastoren der Region.

Jantzen dankte für die freundliche Aufnahme seines Berichtes. Seit bestimmte Aufgaben verteilt seien, mache er gerne die Aufgabe des Bischofsvikars, gern auch noch ein halbes oder dreiviertel Jahr weiter.

Interne Bindung und äußere mediale Präsenz seien im Bischofsamt in Balance zu halten. Frau Käßmann sei nicht zu ersetzen. Aber manche Gemeinde oder Kirchenkreis hatte sich auch gewünscht, dass „sie gern eine Stunde länger geblieben wäre“.
Er würde begrüßen, wenn „in der Breite der Landeskirche wir uns Gedanken machen, wie wir Ämter ausfüllen“.