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Bild: Jens Schulze

Gebäudebestand soll um 15 Prozent auf „Kernbedarf“ reduziert werden

Bericht 23. November 2005

Der Gebäudebestand in der hannoverschen Landeskirche, der sich gegenwärtig auf rund 8.700 Gebäude beläuft, soll bis zum Jahre 2010 angesichts der finanziellen Notwendigkeiten um 15 Prozent reduziert werden. Dies sehen „Grundsätze des Gebäudemanagements“ vor, die jetzt von der in Hannover tagenden Landessynode auf Antrag des Umwelt – und Bauauschusses beschlossen wurden.

Der vorhandene Gebäudebestand sei auf den unbedingt notwendigen „Kernbedarf“ wie Kirchen, Pfarrhaus und Gemeinderäume zu beschränken. Nicht zum unmittelbaren Kernbestand gehörende Gebäude sollen, wie es in den Grundsätzen heißt, nur erhalten werden, wenn neben Kosten für eine regelmäßige Bauunterhaltung und periodische Modernisierung auch eine „marktübliche Rendite“ erwirtschaft werde. Die Prioritäten in der Bauunterhaltung seien an der Erhaltung und Pflege des Kernbestandes auszurichten. In jeder Kirchengemeinden sind entsprechend den von der Synode verabschiedeten Grundsätzen „Beauftragte für den Gebäudebestand“ einzusetzen.

Die von der Synode beschlossenen Grundsätze verstehen sich als „Empfehlungen“, da sich die Gebäude im jeweiligen Eigentum der Kirchengemeinden und Kirchenkreisen befinden.