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Bild: Jens Schulze

Erfolgsgeschichte des Beschäftigungsfonds endet am 31. Dezember 2005

Bericht 23. November 2005

Als „Erfolgsgeschichte“ bezeichnet der Abschlussbericht des Kuratoriums den 1984 beschlossenen Beschäftigungsfonds. In den Jahren 1985 bis 2004 konnten auf diesem Wege rund 44 Millionen Euro an Personalkosten finanziert werden. Die eingegangenen Spenden belaufen sich auf mehr als sechs Millionen Euro, die Kirchenkreise und kirchlichen Körperschaften beteiligten sich mit rund 3,4 Millionen Euro.

Insgesamt konnten 844 Kandidatinnen und Kandidaten des Predigtamtes (KdP) über den Beschäftigungsfonds finanziert werden. Hinzu kommen mehr als 600 Beschäftigungsverhältnisse für Diakoninnen und Diakone, knapp 400 Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, 74 Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker und 76 Verwaltungsangestellte.

Der Beschäftigungsfonds war seinerzeit ins Leben gerufen worden, um arbeitslosen jungen Theologen und Theologinnen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anderer kirchlicher Berufsgruppen „eine Unterstützung in Form einer befristeten Anstellung zukommen zu lassen“, heißt es in dem von dem Synodalen Tödter verfassten Bericht. Nachdem von einer Arbeitslosigkeit für die kirchlichen Berufe nach den Feststellungen des Kuratoriums kaum mehr gesprochen werden könne, habe das Kuratorium eine Fortführung des Beschäftigungsfonds für nicht angemessen gehalten.

Das Beschäftigungsfondsgesetz endet am 31. Dezember 2005. Die noch nicht abgeschlossenen Maßnahmen sollen weitergeführt und ab dem Haushaltsjahr 2006 aus vorhandenen Rücklagen finanziert werden. Nicht mehr benötigte Rücklagenmittel in Höhe von 700.000 Euro sollen laut Abschlussbericht für die Arbeit des Innovationsfonds verwendet werden.