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Jurist Kannengießer neuer Präsident der Landessynode

Bericht 19. Februar 2014

Die 25. Landessynode hat gewählt.

Dr. Matthias Kannengießer (Hannover) leitet künftig das Kirchenparlament der Landeskirche

Matthias Kannengießer
Matthias Kannengießer, Präsident der Landessynode. Bild: Jens Schulze

Auf ihrer ersten Plenarsitzung hat die Synode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers den Juristen Matthias Kannengießer zum neuen Präsidenten gewählt. Kannengießer hatte keinen Gegenkandidaten und wurde mit 70 von 75 möglichen Stimmen gewählt.

In einem ersten Wort an die Synode warb Matthias Kannengießer darum, die Kultur des gegenseitigen Miteinanders der Synodalen, die schon die vorherigen Synoden ausgezeichnet hätte, weiterzuführen.

Zur ersten Vizepräsidentin wurde die Diplom-Ökonomin Wencke Breyer (Hannover) gewählt. Die Fremdsprachendozentin und ehemalige Bundestags- und Europarlamentsabgeordnete Ewa Klamt (Gifhorn) amtiert künftig als zweite Vizepräsidentin. Thomas Reisner (Lüneburg), ehemaliger Richter am Oberverwaltungsgericht, wurde zum dritten Vizepräsidenten gewählt.

Zu Beisitzern im Präsidium der Synode wurden Marie-Luise Brümmer (Steyerberg), Heike Conrads (Faßberg), Hartmut Ladwig (Rotenburg/Wümme), Eckart Richter (Osterholz-Schambeck), Elisabeth Schulze (Wittingen) und Petra Utermöller (Bad Sachsa) gewählt.

Matthias Kannengießer, Jahrgang 1968, ist seit 2005 Richter am Landgericht in Hannover mit den Zuständigkeitsbereichen Handelssachen und Personalangelegenheiten. 

Kirchlich engagiert sich der gebürtige Hannoveraner, der zum ersten Mal Mitglied der Landessynode ist, als Kirchenvorsteher in der Friedensgemeinde in Hannover und bis zu seiner Wahl als Synodaler als stellvertretendes Mitglied des Stadtkirchentags. In diesen Funktionen gilt sein besonderes Interesse der Gemeindeentwicklung und der Ökumene. Im Kirchenparlament gehört er der Synodalgruppe Lebendige Volkskirche an.