Günter Schmidt-Glahn verabschiedet

Bericht 26. November 2012
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Günter Schmidt-Glahn wird nach über 40 Jahren Mitarbeit im Büro der Landessynode von Synodenpräsident Jürgen Schneider in den Vorruhestand verabschiedet.   Bild: Jens Schulze

Nach insgesamt rund 40-jähriger Tätigkeit im Landeskirchenamt ist Günter Schmidt-Glahn am 27. November 2012 von der Synode verabschiedet worden. Der Kirchenamtsrat war im Synodalbüro vor allem für Protokoll und Geschäftsführung des Landessynodalausschusses (LSA) zuständig. Am 1. Dezember beginnt für den 61-Jährign die Freistellungsphase der Altersteilzeit.

Synodenpräsident Jürgen Schneider würdigte das verlässliche Wirken des scheidenden Mitarbeiters. „Besonders bewundert habe ich, dass Sie schweigend telefonieren können“, umschreib Schneider die dezente Art Schmidt-Glahns während der LSA-Sitzungen – ein Mann der leisen Töne.

Der Präsident der Landessynode zog einen Vergleich zur Wüstenwanderung des Volkes Israel: Schmidt-Glahn habe nie öffentlich „gemurrt“, die Andachten und Gottesdienste im Haus seien sein „Manna“ gewesen. Kein anderer habe die Freuden und Leiden des LSA so gut gekannt wie er.

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Abschied auch mit bischöflichem Segen: Günter Schmidt-Glahn und Landesbischof Ralf Meister.   Bild: Jens Schulze

Nach der Melodie von Hannes Waders Lied „Heute hier, morgen da“ und in Anspielung auf Schmidt-Glahns Freude am Reisen im Wohnmobil brachten LSA und Synode dem angehenden Ruheständler ein Ständchen. Das Lied und der selbst gedichtete Text sollten laut Jörn Surborg zeigen, „wie sehr wir Sie geschätzt haben“. Lang anhaltender Beifall und persönliche Abschiedsworte unterstrichen das Lob des LSA-Vorsitzenden.