Open Space: Eindrücke von Teilnehmenden

So haben die Teilnehmenden die Freiraum-Konferenz wahrgenommen...

Es ist toll, dass eine solche Veranstaltung angeboten wird und der Arbeitgeber sich Zeit nimmt und den Mitarbeitenden Zeit für ein solches Projekt gibt. Die Idee, Wünsche frei zu äußern, hat mich neugierig gemacht. Von der Moderation über die Arbeitsgruppen bis hin zum Ergebnis war es eine gute Veranstaltung. In den Freiräumen gab es die Möglichkeit, mit Kolleginnen und Kollegen zu sprechen, mit denen man sonst nicht so viel zu tun hat. Die als Tagesergebnis zusammengefassten Vorschläge verstehe ich als Gedankenanstoß und hoffe, dass sich daraus viel Positives entwickelt.

(Andreas Suchy)

 

Ich fand es positiv, dass wir an diesem Tag völlig uneingeschränkt sagen konnten, was wir wollten. Stressfrei habe ich mir Zeit genommen und habe dem Projekt Zeit gegeben. Ein Thema konnte durchaus auch in mehreren Arbeitsgruppen diskutiert werden. Dies führte dann auch zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die nicht einfache Moderation ist gut gelöst worden. Besonders hat mir die musikalische Begleitung gefallen. Die Projektbegleiter haben für die weitere Abstimmung eine zeitintensive Zusatzaufgabe. Ich hoffe, dass sich gute Ergebnisse finden.

(Karl-Heinrich Klages)

 

Die Stimmung an dem Tag war aufgelockert und so habe ich viele nette Gespräche geführt. Auch in den Gruppen ist gut gearbeitet worden. Es ist zu hoffen, dass die vielen guten Anregungen geprüft und umgesetzt werden. Auffallend war, dass sich die Themen sehr nah an der Verbesserung der Arbeit, des Arbeitsplatzes drehten. Sind dies die Freiräume, die sich jeder wünscht?

(Norbert Bastek)

 

Ich habe mich gefreut, dass so viele Mitarbeitende den eindrucksvollen Gottesdienst besucht haben und dann auch zum open space geblieben sind. Die Stimmung war gut und es gab ja eine ganze Reihe von interessanten Ideen und Vorschlägen. Gewundert hat mich allerdings – oder vielleicht dann auch nicht mehr -, dass am Ende vor allem Verbesserungen im Raumprogramm des Landeskirchenamts die meisten Punkte bekommen haben. Das hat zwar auch etwas mit „Frei-Räumen“ zu tun und verdient auch geprüft zu werden, aber Zeit für Freiräume meint ja viel mehr.

(Rainer Kiefer)

 

Mir war nach der Einladung überhaupt nicht klar, worum es bei dem Workshop gehen würde. Ich bin daher ohne Erwartungen und ganz offen in die Veranstaltung gegangen. Und war hinterher sehr zufrieden. Wir hatten eine spürbar gute Atmosphäre. Ich fühle mich in meiner Meinung einmal mehr bestätigt: wer Zäune um Menschen baut, bekommt Schafe. Oder im Umkehrschluss: Menschen tun großartige Dinge – wenn man sie lässt. Initiative und Kreativität lassen sich nicht managen. Dafür war der Workshoptag ein großartiger Beweis, an dem viele wirklich gute Ideen ihren Ort gefunden haben.

(Imke Marks)

 

Im November war ich mir noch sicher, dass das „Jahr der Freiräume“ sang- und klanglos im Landeskirchenamt verstreichen wird. Mit dieser abwartende Haltung bin ich dann auch ohne große Erwartungen in die Mitarbeitendenversammlung gestartet. Positiv überrascht war ich, dass tatsächlich so viele Kolleginnen und Kollegen dort waren und ihre Wünsche, Anregungen und Kritik frei äußerten. Man fühlte sich ein bißchen wie bei der Leitbildentwicklung (lang, lang ist´s her); alle wurden wahrgenommen, gesehen und gehört. Zwischenzeitlich gab es Zweifel, ob die Gruppenarbeiten in der Form sinnvoll sind. Letztendlich ist es aber gelungen, an diesem Tag die brennendsten Themen (RÄUME!!!) zu identifizieren. So bleibt die Hoffnung, dass sich jetzt auch tatsächlich etwas entwickelt und nicht 2020 endet.

(Birgit Willudda)

 

Ein Satz hat sich für mich (persönlich) im Kopf eingeprägt: „Veranstaltung wie das Leitbild - nur kleiner!“ Moderation kurzweilig. Entstehung der Arbeitsgruppen erfrischend und inspirierend. Zusammensetzung der Arbeitsgruppen selbst sehr interessant, da sie Mitarbeitenden aus den verschiedensten Bereichen des Hauses bestanden haben. So konnten viele in den Köpfen „schlummernde“ Gedanken - in der Kürze der Zeit - aber dennoch rege ausgetauscht werden!

(Ingo Allerkamp)

 

Eingestimmt durch den Neujahrsgottesdienst mit launiger Predigt des Landesbischofs, der sich schon in einem Ford Mustang („Muscle car“) durch die Südstadt cruisend Freiräume nutzen wähnte, und einem anregenden Neujahrsempfang, war meine persönliche Stimmung sehr positiv und hielt sich auch den ganzen Tag. Zwar war das Ergebnis am Ende ein ganz anderes als ich je erwartet hätte (wo waren die Freiräume geblieben, von denen man vorher man geträumt hatte wie z. B. weniger Sitzungen und mehr gemeinsame Aktivitäten…?), aber es war eine schöne Atmosphäre mit angeregten Gesprächen und Diskussionen – und auch einem Gemeinschaftsgefühl, das eben diese Gedanken und Wünsche hervorbrachte. Eine runde Sache wurde aus dem Tag, als ich auf dem Heimweg am Maschsee auch noch einen Ford Mustang überholte, der durch die Südstadt cruiste – etwa schon der Landesbischof in seinem neuen Freiraum?

(Christine Erdös)

 

Die Veranstaltung zum Start in das Jahr der Freiräume fand ich persönlich sehr gelungen. Die hohe Zahl der Teilnehmenden hat gezeigt, dass das Thema interessiert und dass es wichtig ist, über Themen wie z.B. Arbeitszeit und Gestaltung des Arbeitsumfeldes ins Gespräch zu kommen. In dem von mir besuchten Workshop bestand der dringende Wunsch nach einer Flexibilisierung der Arbeitszeit und der Möglichkeit von Telearbeit für alle Mitarbeitenden, unabhängig davon, ob Kinder oder pflegebedürftige Verwandte betreut werden müssen. Auch wenn bereits vieles möglich ist, sollte hier von Seiten der Dienststellenleitung über weitere Modelle nachgedacht werden.

(Franziska Ziems)

 

Der Tag brachte interessante Ergebnisse und ich gespannt wie und ob die Ideen, die an dem Tag entstanden sind, umgesetzt werden.

(Vinzenz Kuss)

 

Der Workshop-Tag des Landeskirchenamtes in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis hat einen äußerst positiven persönlichen Eindruck hinterlassen. Besonders der interdisziplinäre Ansatz mit den Workshop-Gruppen und den engagierten Kollegen/innen aus allen beteiligten Abteilungen und Referaten bleibt noch lange in Erinnerung. Vor allem der Workshop „Kirchenverwaltung QUER gedacht“ hat viel Spaß gemacht und es ist zu hoffen, dass zukünftig vermehrt moderne Führungsinstrumente den Weg in die Kirchenverwaltung finden, um die Herausforderungen des Strukturwandels erfolgreich meistern zu können. Zu loben ist natürlich auch der großartige Einsatz der Organisations- und Moderationsteams, die diesen Tag möglich gemacht haben.  

(Alexander Trodler)

 

Der Workshop-Tag hat mir gut gefallen- das klingt recht banal, doch das „Gute“ ist eine bewerte Zusammenfassung vieler einzelner Erlebnisse, Aktionen, die mir persönlich gut gefallen und gut getan haben. Einen Stein als Symbol für ein mich belastendes Gefühl   –der Stein, der mir immer mal wieder auf dem Herzen liegt- in die Hand nehmen, ablegen, weglegen - was für eine Erleichterung!!! Eine Kerze anzünden, an einen lieben Menschen denken und ihm etwas zu versprechen, was ich schon lange Zeit für diesen Menschen tun wollte - was für eine Gelegenheit. Doch es gab auch Angebote für den „Kopf“. Beim Workshop „Verwaltung quer denken“ konnte ich Überlegungen, Wahrnehmungen, Verbesserungsvorschläge , die mir schon seit langer Zeit im Kopf herumgingen, mit anderen Gleichgesinnten aus verschiedenen Bereichen und aus verschiedenen Ebenen der Hierarchie austauschen. Diese Möglichkeit zu haben, finde ich positiv. Gut fand ich auch, dass die Eigeninitiative von den Teilnehmenden eingefordert wurde - statt Ziele vorzugeben. Doch das Entscheidende wird sein, wie, wann und ob die ausgewählten Vorschläge umgesetzt werden. Das ist für mich eine Frage der Glaubwürdigkeit und unabdingbar dafür, (neues) Vertrauen untereinander zu bilden und (neue) Motivation zu erzeugen. Schade ist, dass auch 3 Wochen nach dem Workshop die Ergebnisse und das weitere Vorgehen noch nicht im Hause kommuniziert worden sind, damit auch die Mitarbeitenden aller Ebenen, die nicht beim Workshop dabei sein konnten oder wollten, auf dem nun eingeleiteten Prozess mitgenommen werden.

(Anke Brombrach)

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