Freiraum 2: Arbeitszeit

Das Thema "Arbeitszeit" belegte in der Abstimmung den 2. Platz. Folgende Punkte wurden dabei thematisiert:

Arbeitszeit
Foto: Johannes Neukirch

1. Service-Zeiten statt Kernarbeitszeit
Service-Zeiten würden eine flexiblere und individuellere Arbeitszeitgestaltung fördern. Wenn ein späteres Arbeitsende -auch über 19 Uhr hinaus- zugelassen werden würde, würde dies den Biorhythmus berücksichtigen. Die Entscheidungsbefugnis könnte z. B. auf die Abteilungsebene verlagert werden.

 

2. Wiedereinführung von Vertrauensarbeit
Die Zeiterfassung könnte durch Vertrauensarbeit ersetzt und die Präsenz in den Abteilungen geregelt werden.

 

3. Homeoffice für alle
Arbeiten, die keinen Input erfordern, könnte jeder Mitarbeitende von zu Hause erledigen. Die Begründungpflicht sollte umgekehrt werden: „Warum muss ich im Amt sein? Ist die Anwesenheit für die Aufgabenerfüllung zwingend erforderlich?“

 

4. Kappung der Höchstzeit
Die Kappung der Arbeitszeit bei Dienstreisen und bei Überstunden am Ende des Monats wird als unangemessen und nicht leistungsgerecht empfunden. Die Grenzen sollten angehoben und Überstunden nur einmal im Jahr zu einem bestimmten Zeitpunkt gekappt werden.

 

5. Reduzierung der Wochenarbeitszeit
Eine 30- oder 35-Stunden-Woche würde eine bessere work-life-balance zulassen. Die Attraktivität als Arbeitgeber würde steigen und es bliebe mehr Raum für soziales Engagement. Lebendiges Christsein als Profilierung.

 

6. Flexibilisierung der zentralen Dienste
Bei zeitlichen Flexibilisierungen sollten die zentralen Dienste (Mitarbeitende im Bereich Küche, Botendienst, Pforte und Fahrer) nicht vergessen werden. Durch mehr Personal könnte Abhilfe geschaffen werden.

Weitere Informationen

Haben Sie Interesse daran, sich der Arbeitsgruppe zum Thema "Arbeitszeit" anzuschließen und bei der Umsetzung mitzuwirken?

Dann nutzen Sie gerne das Angebot, sich in intern-e mit anderen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Den Link zu intern-e und Infovideos zur Plattform finden Sie unten.