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Bild: jock und scott /photocase.com

Konfessionell kooperativ

Die evangelischen und katholischen Kirchen haben deutlich wahrgenommen, dass der konfessionell kooperative Religionsunterricht sich an den Schulen in Niedersachsen zunehmend etabliert. Gründe dafür sind insbesondere der Lehrkräftemangel, die abnehmende Zahl christlicher Schülerinnen und Schülern an bestimmten Schulformen, aber auch der Wunsch, möglichst viele Schülerinnen und Schüler gemeinsam zu unterrichten, gerade an den Grund- und Gesamtschulen.

Der konfessionell kooperative Religionsunterricht verwischt dabei nicht die Unterschiede zwischen evangelisch und katholisch; im Gegenteil er macht sie bewusst und hilft sie zu verstehen. Das ermöglicht die Konfessionalität des Religionsunterrichtes, die grundsätzlich nötig und gewollt ist, zu wahren.

Aufgrund der mittlerweile in mehr als 12 Jahren gemachten positiven Erfahrung mit dem konfessionell kooperativen Religionsunterricht haben die Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche gemeinsam mit Vertretern des Landes den Erlass „Organisatorische Regelungen für den Religionsunterricht und den Unterricht Werte und Normen“ weiter entwickelt. Danach entfällt, wenn bestimmte Rahmenbedingungen gegeben sind, dass Antragsverfahren. In anderen klar definierten Fällen ist es weiterhin erforderlich.

Der Erlass ist gegenwärtig in der Anhörung. Die am Verfahren beteiligten hoffen damit, die Akzeptanz und die Qualität des Religionsunterrichtes weiter zu stärken.