2012_01_27

Landesbischof startet Wahlkampagne

Nachricht 26. Januar 2012

Plakat an der Marktkiche in Hannover enthüllt

Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat am Donnerstag eine Kampagne zur Kirchenvorstandswahl in der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland gestartet. Mit einem Hubwagen fuhr der Bischof dazu am Turm der Marktkirche in Hannover nach oben. In rund neun Metern Höhe enthüllte er ein Großplakat mit dem Motto der Kampagne „Gemeinde stark machen“.

In den rund 1.300 Gemeinden der evangelischen Landeskirche müssen am 18. März rund 7.500 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt werden. Weitere rund 4.000 Frauen und Männer werden in das Ehrenamt berufen. Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde gemeinsam mit dem Pfarramt.

Große Freiheit und vielfälltige Aufgaben

„Es gibt kaum eine andere ehrenamtliche Aufgabe, in der man mit einer so großen Freiheit so vielfältige und wichtige Aufgaben wahrnehmen kann in unserer Gesellschaft“, sagte Meister. Die evangelische Kirche gebe es ohne dieses Amt gar nicht. Er rief die Wählerinnen und Wähler auf, die neuen Mitglieder der Kirchenvorstände mit zu bestimmen.

Dazu fordert die Kampagne mit sechs Plakatmotiven zu typischen Aufgaben der Kirchenvorsteher auf. Das Plakat an der Marktkirche zeigt den Kirchenvorsteher Peter Kretschmer vor der Elisabeth-Kirche in Langenhagen bei Hannover und den Slogan „Er ist im Kirchenvorstand, weil ein Kirchendach sich nicht von allein deckt“. Der 66-Jährige Kretschmer engagiert sich seit 16 Jahren im Kirchenvorstand vor allem in Bausachen.

Auch die Landeskirchen von Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe sowie der Lutherische Gemeindeverband in Bremen werden am 18. März ihre Kirchenvorsteher auf sechs Jahre neu wählen. Wahlberechtigt sind die jeweiligen Mitglieder der Kirchengemeinden im Alter ab 16.

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Ein Kirchenvorsteher berichtet

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Moritz Fischer-Kumbruch war bei der letzten Wahl 2006 der jüngste Kirchenvorsteher der hannoverschen Landeskirche. Er engagiert sich in seiner Gemeinde besonders für die Jugendarbeit.