Ferienaktion für Tschernobyl-Kinder startet

Pressemitteilung 25. Mai 2018
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Die Kinder aus Tschernobyl bei der Ankunft am Flughafen in Hannover. Bild: ekn

Am Mittwoch, dem 30. Mai 2018, landet das erste Flugzeug der diesjährigen Ferienaktion für Tschernobyl-Kinder auf dem Hannover-Airport. „In den gastgebenden Familien wächst bereits die Vorfreude auf ihre weißrussischen Gastkinder,“ sagt Lars-Torsten Nolte, der die Aktion der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers koordiniert, die mittlerweile im 28. Jahr stattfindet.

Die Kinder aus dem Gebiet Gomel, im Süden Weißrusslands und unmittelbar angrenzend an den Unglücksreaktor von 1986, kommen auf Einladung der Landeskirche Hannovers für vier Wochen nach Niedersachsen. Sie sollen sich von den anhaltenden gesundheitlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe erholen. Der Aufenthalt in gesunder Umwelt und bei guter Ernährung kann die radioaktive Belastung der Kinder bis um die Hälfte reduzieren.

Die negativen gesundheitlichen Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl halten u.a. deshalb an, weil die anhaltende Niedrigstrahlung z. B. auch das Erbgut schädigt und die im Erdboden befindlichen, z.T. langlebigen radioaktiven Substanzen über die Nahrungsmittel in den menschlichen Körper gelangen. Beides führt zu vermehrten Krebserkrankungen.

Wir laden zu einem Presse- und Fototermin anlässlich der Landung des ersten Flugzeugs der Ferienaktion am Mittwoch, dem 30. Mai 2018, um 8.30 Uhr auf dem Rollfeld des Hannover Airport ein.

Begrüßt werden die Gäste am Rollfeld von

  • einem Vertreter der Botschaft der Republik Belarus (Weißrussland)
  • Oberlandeskirchenrat Rainer Kiefer, Referent für Mission und Ökumene, Öffentlichkeitsarbeit und Publizistik im Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
  • Elisabeth Gülich, Vorsitzende der landeskirchlichen Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“

Hinweis zur Anmeldung
Treffpunkt ist um 8.30 Uhr an der Hauptvorfeldzufahrt (vor der Ausweisstelle).

Wir bitten Sie, sich wegen der erforderlichen Sicherheitsüberprüfung möglichst schnell, spätestens bis zum 29. Mai 2018, 9.00 Uhr, bei der Pressestelle des Hannover Airport anzumelden (Fax 0511/ 977-1855, E-Mail: presse@hannover-airport.de); bitte Vornamen, Namen, Redaktion, Reisepass- oder Personalausweisnummer angeben).

Später eingehende Anmeldungen können leider nicht berücksichtigt werden und unangemeldete Medienvertreter nicht an der Begrüßung der Kinder im Sicherheitsbereich des Flughafens teilnehmen. Bitte beachten Sie, dass ein Zugang nur mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis erfolgen kann.

Weitere Informationen zur Ferienaktion 2018
Mit dem ersten Flugzeug der diesjährigen Aktion werden 99 Kinder, 12 Mütter mit Kleinkindern sowie elf Dolmetscherinnen erwartet. Sie reisen per Bus in die gastgebenden Kirchenkreise Burgdorf, Grafschaft Diepholz, Hittfeld, Melle und Wolfsburg-Wittingen weiter. Seit 1991 sind allein durch diese Hilfsaktion über 27.000 Menschen aus dem 1986 durch die Tschernobyl-Katastrophe besonders von der radioaktiven Verstrahlung betroffenen Gebiet Gomel zur Erholung nach Niedersachsen gereist.

Insgesamt werden etwa 500 weißrussische Gäste im Zeitraum vom 30. Mai bis zum 25. Juli 2018 nach Niedersachsen reisen. 17 Kirchenkreise beteiligen sich an der diesjährigen Aktion der Landeskirche.

Ansprechpartner:
Lars-Torsten Nolte,
Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“
Tel. 0511 / 1241-975
Mail: nolte@kirchliche-dienste.de

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Hannover, den 25.05.2018

Pastor Benjamin Simon-Hinkelmann,
Stellvertretender Pressesprecher der Landeskirche
Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Tel.: 0511 / 1241-454
E-Mail: Benjamin.Simon-Hinkelmann@evlka.de

www.Landeskirche-Hannovers.de